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Dronedaron vs. Amiodaron (Cordarex®) bei Vorhofflimmern, 2009

Studie (1): Dronedaron ist zwar sicherer, dafür aber weniger effektiver als Amiodaron (Cordarex®)

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Vergleich der Wirksamkeit von Dronedaron und Amiodaron in der Aufrechterhaltung des Sinus-Rhythmus bei Patienten mit Vorhofflimmern.

ZIELE: Dronedaron sollte in Bezug auf seine Wirksamkeit und Sicherheit bei der Prävention von rezidivierendem Vorhofflimmern (VHF) mit Amiodaron verglichen werden.

HINTERGRUND: Dronedaron ist ein mit Amiodaron verwandter, nicht jodierter Wirkstoff, der zur Aufrechterhaltung des Sinus-Rhythmus entwickelt wurde. Es sind nur wenige Daten für den direkten Vergleich von Dronedaron mit Amiodaron bezüglich Wirksamkeit und Sicherheit der beiden Medikamente verfügbar.

METHODEN: Es wurde eine systematische Recherche durchgeführt und ein Überblick aller randomisierten, kontrollierten Studien erstellt, in denen die jeweiligen Autoren Dronedaron oder Amiodaron in der Prävention von VHF untersuchen. Die Wirksamkeit von Amiodaron gegenüber Dronedaron wurde durch indirekte Vergleichs-Meta-Analysen und normale logistische Meta-Regressions-Modelle zusammengefasst.

ERGEBNISSE: Es wurden vier Placebo-kontrollierte Studien von Dronedaron, vier Placebo-kontrollierte Studien von Amiodaron sowie eine Studie von Dronedaron gegen Amiodaron identifiziert. Durch Random-Effects-Modellierung wurde eine signifikante geschätzte Reduzierung von rezidivierendem VHF für Amiodaron im Vergleich zu Placebo (relatives Risiko [RR]: 0,12; 95% Konfidenz-Intervall [KI] von 0,08 bis 0,19), aber nicht von Dronedaron im Vergleich zu Placebo (RR: 0,79; 95% KI von 0,33 bis 1,87) gefunden. Ein normales logistisches Regressions-Modell, welches die Ergebnisse aller Studien berücksichtigte, ergab eine Überlegenheit von Amiodaron im Vergleich zu Dronedaron (RR: 0,49; 95% KI von 0,37 bis 0,63; p<0,001) bei der Prävention von rezidivierendem VHF. Im Kontrast dazu wurde in diesen Modellen für Amiodaron im Vergleich zu Dronedaron auch eine Tendenz zu einer höheren Mortalität durch jede Ursache (RR: 1,61; 95% KI von 0,97 bis 2,68; p = 0,066) beobachtet. Weiterhin wurden bei Amiodaron-Therapie im Vergleich zu Dronedaron insgesamt mehr ungünstige Ereignisse beobachtet, welche ein Absetzen der Therapie notwendig machten (RR: 1,81; 95% KI von 1,33 bis 2,46; p < 0,001).

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Dronedaron hat eine geringere Wirksamkeit als Amiodaron bei der Aufrechterhaltung des Sinus-Rhythmus, weist aber weniger unerwünschte Nebenwirkungen auf. Die Autoren schätzen, dass pro 1.000 Patienten, die mit Dronedaron statt Amiodaron behandelt werden, ungefähr 228 Patienten zusätzlich ein Rezidiv des Vorhofflimmerns erleiden. Gleichzeitig treten den Schätzungen zufolge in der gleichen Gruppe 9,6 Todesfälle weniger und 62 ungünstige Ereignisse weniger auf, welche ein Absetzen der Medikation notwendig machen.

  1. Piccini JP et al. Comparative efficacy of dronedarone and amiodarone for the maintenance of sinus rhythm in patients with atrial fibrillation. J Am Coll Cardiol 2009 Sep 15; 54:1089
Schlüsselwörter: vergleich, tachykardie, absolute arryhtmia, Herzinsuffienz, Amiodaron, Cordarex, arrhytmie, tachyarrhythmia absoluta, Herzversagen, Therapie, Behandlung, Dronedaron, Vorhofflimmern, Antiarrhythmikum, Absolute Arrythmie, Amiodaron, Herzrhythmusstörungen, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 
 

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Stand: 25. Mai 2013