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Prävention von Asthmaexazerbationen: Was bringt eine Vervierfachung der inhalierten Kortikosteroiddosis? 2009

Studie (1): Bei ausgewählten Patienten könnte die Vervierfachung der inhalierten Kortikosteroiddosis bei Asthmaexazerbation den Bedarf für orale Kortikosteroide reduzieren. Die Beobachtungszeit betrug 12 Monate.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Prävention von Asthmaexazerbationen: Was bringt eine Vervierfachung der inhalierten Kortikosteroiddosis?

Asthmaexazerbationen sind für die Patienten oft unvorhersehbar, störend und beängstigend, daher ist es wichtig, sie rechtzeitig zu verhindern. Eine randomisierte placebo- und parallelgruppenkontrollierte klinische Doppelblindstudie, die im „American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine“ erschien, untersuchte, ob die Strategie einer Vervierfachung der inhalierte Kortikosteroidmenge bei Verschlechterung der Asthmakontrolle Exazerbationen, die eine orale Kortikosteroidtherapie erforderlich machen, reduzieren kann.

 

Insgesamt 403 Asthmapatienten erhielten einen Selbstbehandlungsplan und wurden entweder zur Anwendung eines aktiv wirksamen oder eines Placeboinhalators randomisiert, den sie zusätzlich zu ihrer üblichen Asthmatherapie anwendeten, wenn ihr PEF (peak expiratory flow) um 15% an zwei aufeinanderfolgenden Tagen oder um 30% an einem Tag fiel. Die Studieninhalatoren lieferten entweder eine Vervierfachung oder keine Änderung der Kortikosteroiddosis.

 

Ergebnisse:

Bei 18 von 197 (9%) Teilnehmern der Gruppe mit dem aktiv wirksamen und bei 29 von 203 (14%) Teilnehmern der Gruppe mit dem Placeboinhalator kam es zu einer Asthmaexazerbation, die eine Behandlung mit oralen Kortikosteroiden erforderlich machte, was ein relatives Risiko von 0,64 ergab. Von den 94 Teilnehmern, die den Studieninhalator einsetzten, brauchten weit weniger Patienten der Gruppe mit dem aktiv wirksamen Inhalator eine Therapie mit oralen Kortikosteroiden als in der Placebogruppe, nämlich 12 von 56 (21%) in der Gruppe mit dem aktiv wirksamen Inhalator und 19 von 38 (50%) in der Placebogruppe, was ein relatives Risiko von 0,43 ergab.

 

Fazit:

Obwohl der primärer Zielparameter keine statistische Signifikanz erreichte, scheint eine Vervierfachung der inhalativen Kortikosteroiddosis bei Verschlechterung der Asthmakontrolle Asthmaexazerbationen zu reduzieren und weitere Untersuchungen sollten sich anschließen. 

  1. Oborne J et al. Quadrupling the dose of inhaled corticosteroid to prevent asthma exacerbations: A randomized, double-blind, placebo-controlled,
    parallel-group clinical trial. Am J Respir Crit Care Med 2009 Oct 1;180:598.
Schlüsselwörter: Asthma, exazerbation, kortison, LABA, FDA-Blackbox-Warnung, langwirkende Beta-Sympathomimetika, inhalierbare glukokortikoide, budenosid, pulmicor, Exazerbation, inhalation, akuttherapie, Serevent, Asthmaexazerbation, inhalierbare steroide, Salmeterol, Foradil, Formoterol, Asthma Bronchiale, Nebenwirkung, Sicherheit, glukokortikoid, Aeromax, Todesfall, langwirkende Beta-2-Agonisten, Krankheit, Therapie, Behandlung, Medikament, Inhalatoren und Aerosol, cortison, Asthmaexazerbationen, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 
 

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Stand: 25. Mai 2013