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Extreme
Adipositas: Magenbypass vs. Magenband – Eine randomisierte Studie, 2009
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Hintergrundinformationen:
Siehe unseren früheren Artikel „Laparoskopische
‚Eingriffe bei Adipositas“
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Studie
(1): Magenbypass führte zu einem größeren
Gewichtsverlust, war aber mit einer höheren
Komplikationsrate assoziiert.
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Ausführlichere Daten
der aktuellen Studie (1):
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Laparoskopischer
Magen-Bypass vs. Laparoskopisch verstellbares Magenband (LGA) zur
Behandlung von morbider Adipositas: Eine prospektiv-randomisierte
Studie zu Ergebnissen, Lebensqualität und Kosten
Magen-Bypässe
und laparoskopisches Magenband (LGA: laparoskopisches Gastric Banding)
sind die zwei am häufigsten durchgeführten bariatrischen Eingriffe
zur Behandlung morbider Adipositas. Das Ziel der Studie war es, die
jeweiligen Ergebnisse, die Lebensqualität und die Kosten der beiden
Verfahren zu vergleichen.
Studiendesign:
Zwischen 2002 und 2007 wurden 250 Patienten mit einem Body Mass Index
(BMI) von 35 bis 60 kg/m2 randomisiert entweder einem Magen-Bypass
oder einem LGA unterzogen. Die beobachteten Ergebnisse beinhalteten
demografische Daten, Operationsdauer, Blutverlust, Dauer der
Hospitalisation, Morbidität, Mortalität, Notwendigkeit einer frühen
oder späten Re-Operation, Gewichtsverlust, Veränderung der
Lebensqualität und Kosten. Therapieversagen wurde definiert als ein
Gewichtsverlust von weniger als 20% des Ausgangsgewichts oder
Ausweichen auf ein anderes bariatrisches Operationsverfahren wegen
inadäquaten Gewichtsverlusts.
Ergebnisse:
Es gab in beiden Gruppen keine Todesfälle in den ersten 90 Tagen. Der
mittlere BMI war höher in der Bypass-Gruppe (47.5 vs. 45.5 kg/m, P
< 0.01), das Durchschnittsalter war höher in der LGA-Gruppe. Im
Vergleich mit dem Gastric Banding war der intraoperative Blutverlust,
die mittlere Dauer des Eingriffs sowie des postoperativen Aufenthalts
grösser als in der Bypass-Gruppe. Die 30-Tage-Komplikationsrate war höher
nach Bypass (21.6% vs. 7.0% für LGA); allerdings traten keine
lebensgefährlichen Komplikationen wie zum Beispiel Sepsis oder
Nahtinsuffizienz auf. Die häufigste Spätkomplikation der LGA-Gruppe
waren Strikturen (14.3%). Die 1-Jahres-Mortalität war 0.9% in der
Bypass-Gruppe und 0% in der Gastric Banding Gruppe. Der prozentuale
Gewichtsverlust nach 4 Jahren war in der LGA-Gruppe höher (68 +/- 19%
vs. 45 +/- 28%, P < 0.05). Therapieversagen trat in 16.7 % der
Patientengruppe mit Gastric Banding und in 0 % der Gruppe mit
Magenbypass, wobei sich das männliches Geschlecht als ein prädiktiver
Faktor für verminderten Gewichtsverlust nach Gastric Banding
darstellte. Ein Jahr postoperativ hatte sich die Lebensqualität in
beiden Gruppen der US-Norm angepasst. Die Gesamtkosten für die
Bypass-Operation waren höher als beim Vorgehen mit LGA ($12,310 vs.
$10,766, P < 0.01).
Fazit:
Der laparoskopischer Magenbypass und das laparoskopischer Magenband (LGA)
sind beide sichere und effektive Ansätze zur Therapie von morbider
Adipositas. Der Magenbypass resultierte in befriedigenderem
Gewichtsverlust während früher und Langzeit-Beobachtung, war jedoch
mit mehr perioperativen und Spätkomplikationen sowie einer höheren
Re-Hospitalisationsrate während der ersten 30 Tage assoziiert. Nach
LGA gab es einen weit variierenden Gewichtsverlust sowie einige
Patienten, bei denen das Verfahren versagte. Männliches Geschlecht
ist hierbei ein Prädiktor für nicht-ausreichenden Gewichtsverlust.
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- Nguyen
NT et al. A prospective randomized trial of laparoscopic gastric
bypass versus laparoscopic adjustable gastric banding for the
treatment of morbid obesity: Outcomes, quality of life, and costs.
Ann Surg 2009 Oct; 250:631.
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Schlüsselwörter: Laparoskopisch
verstellbares Magenband, morbide Adipositas, Übergewicht, magen-bypass.
Laparoskopie, Laparoskopisches Magenband, Roux-en-Y-Gastric-Bypass-Operation,
Chirurgie, Therapie, Magenbypass, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken,
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