|
| |
Obstruktive
Schlafapnoe bei adipösen Patienten mit Diabetes Typ-II: Was bringt eine
Gewichtsreduktion? 2009
|
|
Gewichtsreduktion
über 10 kg in einem Jahr verbesserte signifikant
die obstruktive Schlafapnoe
|
|
Ausführlichere Daten
der aktuellen Studie (1):
|
|
Obstruktive
Schlafapnoe bei adipösen Patienten mit Diabetes Typ II: Was bringt
eine Gewichtsreduktion?
Die
Ansicht, daß eine Gewichtsreduktion eine obstruktive Schlafapnoe
verbessert, ist empirisch nur begrenzt belegt. Das Ziel einer
randomisierten multizentrischen US-Studie war die Bewertung, wie sich
eine Gewichtsreduktion auf eine obstruktive Schlafapnoe im Zeitraum
von einem Jahr auswirkt. In die Studie waren 264 Teilnehmer mit
Diabetes mellitus Typ II mit einem Lebensalter von im Mittel 61,2
Jahren (Standardabweichung 6,5 Jahre), einem Körpergewicht von im
Mittel 102,4 kg (Standardabweichung 18,3 kg), einem mittleren Body
Mass Index (berechnet als Gewicht in Kilogramm geteilt durch Körpergröße
in Meterquadrat) von 36,7 (Standardabweichung 5,7) und einem
Apnoe-Hypopnoe-Index* von 23,2 (Standardabweichung 16,5) Ereignisse
pro Stunde eingeschlossen. Die Teilnehmer wurden entweder zu einem
verhaltenstherapeutischen Gewichtsreduktionsprogramm, das speziell für
adipöse Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 entwickelt wurde
(intensive Lebensstilintervention = ILI) oder zu drei Gruppensitzungen
verbunden mit effektivem Diabetesmanagement (Diabetes Support and
Education = DSE) randomisiert.
Ergebnisse:
Die
Teilnehmer der intensiven Lebensstilintervention verloren in einem
Jahr mehr Gewicht als die Teilnehmer der „Diabetes Support and
Education“-Gruppe (10,8 kg vs. 0,6 kg). Im Verhältnis zu den
Teilnehmern der „Diabetes Support and Education“-Gruppe war die
intensive Lebensstilintervention assoziiert mit einem adjustierten
Abfall des Apnoe-Hypopnoe-Index von 9,7 (2,0) Ereignisse pro Stunde.
Nach einem Jahr hatten mehr als drei Mal so viele Teilnehmern der
Lebensstilinterventionsgruppe eine komplette Remission der
obstruktiven Schlafapnoe, außerdem war die Prävalenz der schweren
obstruktiven Schlafapnoe bei den Teilnehmern der
Lebensstilinterventionsgruppe halb so groß wie bei der Gruppe mit dem
Diabetesmanagement. Der initiale Apnoe-Hypopnoe-Index und die
Gewichtsreduktion waren die stärksten Prädiktoren für Veränderungen
des Apnoe-Hypopnoe-Index nach einem Jahr. Teilnehmer mit einem
Gewichtsverlust von 10 kg oder mehr zeigten die größten
Verminderungen des Apnoe-Hypopnoe-Indexes.
Fazit:
Behandelnde
Ärzte und ihre Patienten können erwarten daß eine Gewichtsreduktion
zu signifikanten und klinisch relevanten Verbesserungen einer
obstruktiven Schlafapnoe bei adipösen Patienten mit Diabetes mellitus
Typ II führt.
*Apnoe-Hypopnoe-Index
(AHI): Die zentralen, obstruktiven und gemischten Apnoe- und
Hypopnoe-Phasen werden addiert und durch die Schlafdauer geteilt. Der
Index ist ein Marker für die Schwere eines Schlafapnoe-Syndroms. Ein
AHI von unter 5 gilt als normal. Bis 15 liegt eine leichtes, bis 30
ein mittelschweres und über 30 ein schweres Schlaf-Apnoe-Syndrom vor.
(Quelle: Wikipedia)
|
- Foster
GD et al. A randomized study on the effect of weight loss on
obstructive sleep apnea among obese patients with type 2 diabetes:
The Sleep AHEAD Study. Arch Intern Med 2009 Sep 28; 169:1619.
|
|
|
|
Schlüsselwörter: Schlafen, apnoe,
schlafstörung, maske, Obstruktive Schlafapnoe, adiopositas, übergewicht,
adipöse Patienten mit Diabetes Mellitus Typ II, Gewichtsreduktion, gewicht
abnehmen, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken,
krankenhäuser, Therapie,
infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien,
krankheiten,
|
| |
|