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Screening-Test für Schlaganfall-bedingte Dysphagie (Schluckstörung), 2009

Bei den meisten Patienten, die bei der Notaufnahme Schluckbeschwerden hatten, wurde bei der formalen Evaluation durch einen Neurologen eine Dysphagie diagnostiziert.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Sensitivität eines Dysphagie-Screenings in der Notaufnahme bei akutem Schlaganfall. Eine Machbarkeitsstudie.

ZIEL: In der Studie sollte die Sensitivität eines Dysphagie-Screenings in der Notaufnahme bei akutem Schlaganfall bestimmt werden.

METHODEN: Ein zweiteiliges Dysphagie-Screening wurde entwickelt und anhand einer Gelegenheitsstichprobe akuter Schlaganfallpatienten getestet. Im ersten Teil wurden die Stimmqualität, Schluckbeschwerden, Gesichtsasymmetrie und Aphasie untersucht. Im zweiten Teil erfolgte ein Wasser-Schlucktest mit Analyse von Schluckbeschwerden, Stimmqualität und Sauerstoffdesaturation (≥ 2 %) in der Pulsoxymetrie. Patienten, die beide Screeningteile erfolgreich durchliefen, wurden als „Niedrig-Risiko-Patienten“ eingestuft. Die Sensitivität des Screenings wurde mit einer formalen logopädischen Untersuchung verglichen. Die Reproduzierbarkeit des Screenings wurde anhand zwei aufeinander folgender verblindeter Screenings in der Notaufnahme bei einer Gelegenheitsstichprobe von 32 Patienten bestimmt.

ERGEBNISSE: In 16 Monaten wurden 103 zufällig ausgewählte Patienten in die Studie eingeschlossen. 19 Patienten wurden nicht ausgewertet, da entweder keine Entlassungsdiagnose Schlaganfall bestand (n = 11), keine vollständige Beurteilung des Logopäden im Zeitraum bis 24 Stunden vorlag (n = 7) oder im Röntgenthorax in der Notaufnahme eine Pneumonie festgestellt wurde (n = 1). Bei 48 der übrigen 84 Patienten wurde durch den Logopäden eine Dysphagie festgestellt. Die Sensitivität des Dysphagie-Screenings in der Notaufnahme lag bei 96 % (95 % Konfidenzintervall [KI]  85 % - 99 %) mit einem negativen Wahrscheinlichkeitsverhältnis von 0,08 (95 % KI 0,02 - 0,3). Die Reproduzierbarkeit des Gesamtscreenings erreichte kappa = 0,9 (95 % KI 0,9-1,0) und eine einfache Übereinstimmung von 97 %.

SCHLUSSFOLGERUNG: Die vorläufigen Ergebnisse zur Sensitivität und Reproduzierbarkeit des Dysphagie-Screenings in der Notaufnahme sind viel versprechend. Anhand des simplen Tests können auf einfache Weise jene Notfallpatienten mit akutem Schlaganfall erkannt werden, bei denen eine frühe orale Medikation und Ernährung möglich ist. Vor einer breiten Anwendung ist die Validierung und Verbesserung des Screenings noch erforderlich. 

  1. Turner-Lawrence DE et al . A feasibility study of the sensitivity of emergency physician dysphagia screening in acute stroke patients. Ann Emerg Med 2009 Sep; 54:344.
Schlüsselwörter: Sensitivität, schlucken, schluckbeschwerden, Dysphagie-Screening, Notaufnahme, akuter Schlaganfall, schluckstörung, aspiration, apoplex, früherkennung, test, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 
 

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Stand: 25. Mai 2013