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Erstbehandlung der Hypertonie: Zusammenhang zwischen Therapietreue und kardiovaskulärer Morbidität, 2010

Studie (1): Etwa 50% der Patienten hören mit der Einnahme ihrer antihypertensiven Medikamente innerhalb von 6 bis 12 Monaten nach Therapiebeginn auf. Eine hohe Therapietreue (Adherence: Adhärenz) zur antihypertensiven Therapie reduzierte auf der anderen Seite das Langzeit-Risiko an akuten kardiovaskulären Krankheiten

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Erstbehandlung der Hypertonie: Zusammenhang zwischen Therapietreue (Adherence) und kardiovaskulärer Morbidität 

Adherence wird auch synonym zum Begriff Compliance (dt. Therapietreue) verwendet, wobei unter Adherence im Vergleich zur Compliance nicht nur die zuverlässige Medikamenteneinnahme verstanden wird, sondern auch die Übereinstimmung des Patienten mit den ärztlichen Verordnungen bzw. die Akzeptanz der Therapieempfehlungen durch den Patienten.  

 

Die Nonadherence bei der Therapie mit Antihypertensiva ist ein häufiges Problem in der  Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen und kann Einfluss auf die Prognose haben. Eine Studie in „Circulation“ untersuchte Prädiktoren für die Adherence bei der antihypertensiven Therapie sowie den Zusammenhang zwischen Adherence und akuten kardiovaskulären Ereignissen.

 

Mit Hilfe der Daten, die von 400 italienischen Hausärzten an die Health Search/Thales Database geliefert wurden, wurden 18 806 Patienten im Alter von 35 Jahren oder älter, bei denen in den Jahren 2000 und 2001 erstmalig eine Hypertonie diagnostiziert wurde, ausgewählt. Die in die Studie eingeschlossenen Patienten wurden zum ersten Mal wegen einer Hypertonie behandelt und hatten keine kardiovaskulären Erkrankungen in der Vorgeschichte. Die Patienten-Adherence wurde unterteilt in drei Kategorien: hoch (Anteil der Tage mit Medikation 80% oder mehr), mittel (Anteil der Tage mit Medikation 40 bis 79%) und niedrig (Anteil der Tage mit Medikation 40% oder weniger) und mit dem Langzeitauftreten von akuten kardiovaskulären Ereignissen verglichen. Vor Studienbeginn (das heißt 6 Monate nach der Erstdiagnose) wurden 8,1%, 40,5% und 51,4% der Patienten einem hohen, mittleren bzw. niedrigen Adherencelevel zugeordnet. Die Einnahme mehrerer Medikamente, Dyslipidämie, Diabetes mellitus, Adipositas und eine antihypertensive Kombinationstherapie waren signifikant assoziiert mit einer hohen Adherence bei der Behandlung der Hypertonie. Im Vergleich zu den Patienten mit niedriger Adherence wurde nur bei denjenigen Patienten mit  hoher Adherence ein signifikant niedrigeres Risiko für akute kardiovaskuläre Ereignisse festgestellt.

 

Fazit:

Die reduzierte Langzeitrate an akuten kardiovaskulären Ereignissen, die mit einer hohen Adherence zur antihypertensiven Therapie assoziiert ist, wird durch die Bewertung des Zusatznutzen evidenzbasierter Therapien in der Bevölkerung betont. Das Bemühen, die antihypertensive Therapie frühzeitig zu beginnen und eine hohe Adherence haben wahrscheinlich wesentliche Vorteile.

  1. Mazzaglia G et al. Adherence to antihypertensive medications and cardiovascular morbidity among newly diagnosed hypertensive patients.Circulation 2009 Oct 20; 120:1598.
Schlüsselwörter: Adherence, Adhärenz, praxis, hypertonie, bluthochdruck, Assoziation, Morbidität, herzinfarkt, Compliance, Therapietreue, Sterblichkeit, Mortalität, medikamente, blutdruck, patienten, arztpraxis, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 
 

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Stand: 25. Mai 2013