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Bestandsaufnahme:
Angina-Pectoris-Management in Hausarztpraxen, 2010
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CADENCE-Studie
aus Australien (1): Fast jeder dritte ambulante
Patient mit stabiler Angina pectoris hatte
mindestens einmal pro Woche einen Angina
pectoris-Anfall. Eine bessere Symptomenkontrolle mit
aggressiverer antianginaler Therapie wäre bei
ambulanten KHK-Patienten angezeigt
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Ausführlichere Daten
der aktuellen Studie (1):
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Prävalenz
wöchentlich auftretender Angina pectoris-Anfälle bei ambulanten
Patienten mit stabiler Angina pectoris
Angina
pectoris, das Kardinalsymtom der Koronaren Herzkrankheit (KHK),
spricht auf eine Reihe von Therapien an und die routinemäßige
Bewertung wird als Qualitätsmaßstab in Betracht gezogen. Die Prävalenz
von Angina pectoris-Anfällen bei ambulanten Patienten mit Koronarer
Herzerkrankung (KHK) ist jedoch nicht bekannt.
Die
CADENCE-Studie (Coronary Artery Disease in General Practice) ist eine
Cluster-stratifizierte Querschnittsstudie, die die Häufigkeit von
Angina pectoris-Anfällen bei ambulanten Patienten mit stabiler Angina
pectoris in Australien untersuchte. Die teilnehmenden 207 Hausärzte
rekrutierten 2031 Patienten unabhängig vom Grund des Hausarztbesuchs.
Die Anginahäufigkeit wurde mit Hilfe des Seattle Angina
Questionnaires (SAQ) ermittelt. Die wöchentliche Angina pectoris
wurde definiert als 1 oder mehr Episoden pro Woche über einen
Zeitraum von 4 Wochen hinweg (im Folgenden wird = oder >1 Angina
pectoris-Anfall als „wöchentliche Angina“ bezeichnet).
Ergebnisse:
Bei
29% der Hausarztpatienten mit stabiler Angina pectoris trat eine wöchentliche
Angina (= oder >1 Anfall) auf, was im Vergleich zu den Patienten
mit minimaler Angina (Angina weniger als einmal pro Woche in den
vorhergegangenen vier Wochen) mit größeren körperlichen Einschränkungen
und einer schlechteren Lebensqualität (24% bzw. 27% niedrigere SAQ
Scores) assoziiert war. Der Anteil an Patienten mit wöchentlicher
Angina in einer Praxis variierte zwischen null (14% der Praxen) und über
50% (18% der Praxen). Die Patientencharakteristika weibliches
Geschlecht, Herzversagen in der Vorgeschichte und periphere arterielle
Verschlußkrankheit waren mit einer wöchentlichen Angina assoziiert.
Fazit:
Fast
jeder dritte ambulante Patienten mit stabiler Angina pectoris hatte
mindestens einmal pro Woche einen Angina pectoris-Anfall, was mit
einer schlechteren Lebensqualität assoziiert war. Weiterhin variierte
die Häufigkeit des Auftretens einer wöchentlichen Angina beträchtlich
von Praxis zu Praxis, was möglicherweise Unterschiede bei der
Erkennung und beim Vorgehen einer Angina pectoris widerspiegelt. Die
Rolle eines Qualitätssmaßstabs für die Angina pectoris-Therapie zur
Verbesserung des Gesamtergebnisses für den Patienten, zu dem auch die
Symptomenkontrolle gehört, erfordert eine weitere Betrachtung.
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- Beltrame
JF et al. The prevalence of weekly angina among patients with
chronic stable angina in primary care practices: The Coronary
Artery Disease in General Practice (CADENCE) Study. Arch Intern Med 2009 Sep 14;
169:1491.
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Schlüsselwörter: Diagnostik, EKG,
Angina pectoris, allgemeinarzt, Herzinfarkt-Prognose, hausarzt, praxis,
koronare Herzkrankheit, Akutes Koronarsyndrom, ACR, AKS, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken,
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