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USPSTF-Leitlinie: keine Empfehlung für nicht-konventionelle Risikofaktoren (Biomarker) bei KHK-Risikoassessment, 2010

Das amerikanische Medizin-Gremium USPSTF rät nach derzeitiger Evidenzlage vom Einsatz der nicht-konventionellen Risikofaktoren (Biomarker) zur KHK-Risikoassessment indirekt ab. 

Inzwischen gibt es neben den etablierten konventionellen Risikofaktoren (wie Diabetes, Hypertonie) nicht-konventionelle Risikofaktoren (Biomarker wie CRP oder Homocystein), um das Risikoprofil der einzelnen Menschen für kardiovaskuläre Krankheiten zu evaluieren, und durch Änderungen der Biomarker das Krankheitsrisiko zu senken (Stichwort Das Individualisierte Medizin oder Personalisierte Medizin).  Das amerikanische Medizin-Gremium USPSTF hat in seiner neuesten Leitlinie (1) die nicht-konventionellen Risikofaktoren zur KHK-Risikoassessment evaluiert. USPSTF findet die Evidenzlage unzureichend, um nicht-konventionelle Risikofaktoren zur KHK-Risikoassessment zu empfehlen.

Ausführlichere Daten der aktuellen Leitlinie (1): 

U.S. Preventive Services Task Force (USPSTF) hat neue Empfehlungen zum Einsatz der nicht-konventionellen Risikofaktoren (Biomarker) bei der Risikoassessment der koronaren Herzkrankheit (KHK) veröffentlicht. Die konventionellen Risikofaktoren (wie Diabetes, Hypertonie, Cholesterinwerte oder auch Raucheranamnese) werden bekanntermassen bei Framingham-Score verwendet.

Dabei hat USPSTF 9 folgende nicht-konventionelle Risikofaktoren bewertet: hs-CRP (high-sensitivity C-reactive protein), Knöchel-Arm-Index (ABI: Ankle-Brachial Index), Leukozytenzahl, Nüchtern-Blutzucker, Peridontitis, Karotis-Intimadicke, Koronararterien-Kalzifikation (bestimmt durch MRT), Homocystein-Serumspiegel sowie Lipoprotein(a)-Werte im Serum.

Nach Analyse der Datenlage kommt USPSTF zu der Schlussfolgerung, dass die derzeitige Evidenlage nicht ausreichend ist, die nicht-konventionellen Risikofaktoren beim Screening der asymptomatischen Menschen, bei denen keine KHK-Anamnese besteht, zu empfehlen.

Medknowledge-Anmerkung: Zwei Studien (2), die 2009 in JAMA veröffentlicht wurden, kamen ebenfalls zu einer ähnlichen Ergebnis. Dass individualisierte Risikoprofil-Erstellung anhand neuer Biomarker für die Routinepraxis in der Medizin noch nicht reif genug ist.

  1. U.S. Preventive Services Task Force. Using nontraditional risk factors in coronary heart disease risk assessment: U.S. Preventive Services Task Force recommendation statement.
  2. Siehe auch: Individualisierte Medizin: CRP, neue Biomarker und Voraussage der kardiovaskulären Krankheiten, 2009
Schlüsselwörter: biomarker, Krankheit, hs-CRP, high-sensitivity C-reactive protein,Personalisierte Medizin, Knöchel-Arm-Index, ABI, Ankle-Brachial Index, Leukozytenzahl, Nüchtern-Blutzucker, Peridontitis, Karotis-Intimadicke, Koronararterien-Kalzifikation, MRT-CT-Angiographie, Homocystein-Serumspiegel sowie Lipoprotein(a)-Werte Studie, klinik, konventionelle risikomarker, risikofaktoren, krankenhaus, Therapie, risikofaktor, Behandlung, kliniken, krankenhäuser, Medikament, Studien, obstruktive KHK, koronare Herzkrankheit, Stent, stenosierend, obstruktiv, schwere KHK, 1-Gefäß, 2-G, 3-G-KHK, ACR, AKS, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 
 

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Stand: 25. Mai 2013