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Schrittmacher:
biventrikuläre vs. konventionelle Stimulation bei Patienten mit
Bradykardie und normaler Ejektionsfraktion, 2009
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Bei
Patienten mit normaler systolischer Funktion ist der
biventrikuläre Schrittmacher gegenüber den
konventionellen rechts-ventrikulären
(Einkammerschrittmacher) im Vorteil
.
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Ausführlichere Daten
der aktuellen Studie (1):
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Schrittmacher-Einsatz
mit biventrikulärer Stimulation bei Patienten mit Bradykardie und
normaler Ejektionsfraktion
HINTERGRUND:
Beobachtende Studien deuten an, dass ein konventioneller,
rechts-ventrikulär apikaler Schrittmacher-Einsatz nachteilige
Auswirkungen auf die linksventrikuläre Funktion haben könnte. In
dieser Studie wurde untersucht, ob eine biventrikuläre einer
rechts-ventrikulär apikalen Stimulation überlegen ist, und ob damit
sowohl eine Verschlechterung der linksventrikulären, systolischen
Funktion als auch ein kardialer Umbau bei Patienten mit Bradykardie
und normaler Ejektionsfraktion verhindert werden kann.
METHODEN:
In dieser prospektiven, doppelt-blinden, multizentrischen Studie
wurden 177 Patienten, bei denen ein biventrikulärer Schrittmacher
erfolgreich implantiert wurde, randomisiert entweder einer biventrikulären
(89 Patienten) oder einer rechts-ventrikulären, apikalen Stimulation
(88 Patienten) zugeteilt. Die primären Endpunkte waren, jeweils nach
12 Monaten, die linksventrikuläre Ejektionsfraktion und das
linskventrikuläre endsystolische Volumen.
ERGEBNISSE:
Nach 12 Monaten war die durchschnittliche linksventrikuläre
Ejektionsfraktion in der Gruppe mit rechts-ventrikulärer Stimulation
signifikant geringer als bei den biventrikulär stimulierten Patienten
(54,8 +/- 9,1% gegenüber 62,2 +/- 7,0%; P<0,001). Der absolute
Unterschied betrug 7,4%. Das linksventrikuläre endsystolische Volumen
war in der Gruppe mit rechts-ventrikulärer Stimulation signifikant höher
als bei den Patienten mit biventrikulärer Stimulation (35,7 +/- 16,3
ml gegenüber, 27,6 +/- 10,4 ml; P<0,001) mit einem relativen
Unterschied der Veränderung zum Ausgangswert zwischen den beiden
Gruppen von 25% (P<0,001). Die ungünstige Wirkung der
rechts-ventrikulären, apikalen Stimulation trat bei im Vorfeld
definierten Untergruppen auf, in denen sowohl Patienten mit als auch
ohne vorher bestehende linsksventrikuläre diastolische Dysfunktion
vertreten waren. Acht Patienten aus der Gruppe der rechts-ventrikulären
Stimulation (9%) und ein Patient aus der biventrikulär stimulierten
Gruppe (1%) wiesen Ejektionsfraktionen von weniger als 45% auf
(P=0,02). Es gab einen Todesfall in der Gruppe der rechts-ventrikulären
Stimulation. Sechs Patienten aus der Gruppe der rechts-ventrikulären
Stimulation sowie fünf der biventrikulär stimulierten Patienten
wurden aufgrund von Herzversagen ins Krankenhaus aufgenommen (P=0,74).
SCHLUSSFOLGERUNGEN:
Bei Patienten mit normaler systolischer Funktion führte ein
konventioneller, rechts-ventrikulär apikaler Schrittmacher-Einsatz zu
einem ungünstigen linksventrikulären Umbau und zu einer Reduzierung
der linksventrikulären Ejektionsfraktion. Diese Auswirkungen wurden
durch biventrikulären Schrittmacher-Einsatz verhindert.
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- Cheuk-Man
Yu et al: Biventricular Pacing in Patients with Bradycardia and
Normal Ejection Fraction. NEJM 2009 Volume 361:2123-2134
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Schlüsselwörter: biventrikulärer
Schrittmacher, monoventrikulär, herzinsuffienz, Bradykardie, biventrikulär,
biventrikulärer konventioneller Schrittmacher, gute systolische
Herzfunktion, Ejektionsfraktion, kardiale Resynchronisationstherapie,
DDD-Schrittmacher, VVI, Kammerschrittmacher, Zwiekammerschrittmacher,
Einkammerschrittmacher, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken,
krankenhäuser, Therapie,
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