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Übersicht: Häufige psychische Störungen und Adipositas (Übergewicht), 2010

Häufige psychische Störungen erhöhen das Risiko für Adipositas (Übergewicht). Auf der anderen Seite war Adipositas nicht mit einem erhöhten Risiko für spätere psychische Krankheiten assoziiert.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Häufige psychische Störungen und Adipositas: Einblick in vier Screeningergebnisse einer prospektiven Whitehall II Kohortestudie über 19 Jahre.

ZIELSETZUNGEN: Einen möglichen Zusammenhang zwischen allgemeinen psychischen Störungen und Adipositas zu überprüfen, sowie festszustellen, ob eine Dosis-Wirkungsbeziehung besteht.

DESIGN: Prospektive Kohortenstudie mit vier Messungen von allgemeinen psychischen Störungen und Adipositas über 19 Jahre (Whitehall II Studie).

EINSTELLUNG: Civil service departments in London .

TEILNEHMER: 4363 Erwachsene (davon 28% Frauen; zu Beginn betrug das mittlere Alter 44 Jahre ).

HAUPTMESSPARAMETER: Allgemeine psychische Störung wurde über den „General Health Questionnaire (GHQ)-Screeningtest “ definiert, Übergewicht und Adipositas nach den Kriterien der Weltgesundheitsorganisation.  

[Anmerkung : Der GHQ-(General Health Questionnaire) ist ein Fragebogen-Screening-Test, entwickelt um kurzfristige Änderungen der psychischen Gesundheit ( Depressionen, Angst-störungen, soziale Störungen and somatische Symptome ) festzustellen

ERGEBNISSE: In den zu Beginn in Bezug auf das Alter, das Geschlecht und den BMI, angepassten Modellen betrug das Chancenverhältnis (odds ratio = OR) bei den Teilnehmern - mit an ein, zwei oder drei vorangegangenen Screeningterminen festgestellten häufigen psychischen Störungen und verglichen mit dementsprechend psychisch unauffälligen Personen ( P im Verlauf < 0,001) - für Adipositas am vierten Screeningtermin 1.33  ( 95% , mit  einem Vertrauensintervall [confidence interval = CI] von 1.00 bis 1.77 ), 1.64 ( CI von 1.13 bis 2.36 ) und 2.01 ( CI von 1.21 bis 3.34 ). Die entsprechenden mittleren Unterschiede bezüglich des BMI des letzten Screenings waren 0.20, 0.31 und 0.50 ( P im Verlauf < 0.001). Diese Beziehung blieb auch nach Anpassung an die Eigenschaften zu Beginn der Studie (Geistesgesundheit und Ausschluss bereits adipöser Teilnehmer) bestehen.

Zusätzlich sagte Adipositas die zukünftige Gefahr der allgemeinen Geistesstörung, wieder mit dem Beweis einer Dosis-/Wirkungsbeziehung voraus (P im Verlauf = 0.02 bei einem multivariablen Modell).Jedoch war diese Beziehung nicht mehr vorhanden, wenn Menschen mit allgemeiner Geistesstörung zu Beginn bereits ausgeschlossen wurden (P im Verlauf = 0.33).

ZUSAMMENFASSUNGEN: Diese Entdeckungen lassen erkennen, dass bei britischen Erwachsenen eine Verbindung zwischen allgemeinen psychischen Störungen und Adipositas besteht und psychische Störungen zu einer erhöhten zukünftigen Gefahr von Adipositas führen. Diese Verbindung ist so kumulativ, dass Menschen mit chronischen oder sich wiederholenden Episoden der allgemeinen Geistesstörung besonders der Gefahr der Gewichtszunahme ausgesetzt sind.

  1. Kivimäki M et al. Common mental disorder and obesity — Insight from four repeat measures over 19 years: Prospective Whitehall II cohort study. BMJ 2009 Oct 6; 339:b3765.
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Stand: 25. Mai 2013