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Hypertonie:
Selbstmanagement-Programm zur verbesserten Blutdruck-Kontrolle, 2010
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Zwei
Selbstmanagement-Programme waren den Patienten
hilfreich, die Blutdruck-Ziele zu erreichen:
-Dreimal wöchentlich Selbst-Blutdruckmessungen zu
Hause
-Zweimonatliche Telefonate mit einer
Krankenschwester (Fokussierung auf Therapietreue)
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Ausführlichere Daten
der aktuellen Studie (1):
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Zwei
Selbstmanagement-Programme zur verbesserten Hypertoniekontrolle: eine
randomisierte Studie.
HINTERGRUND:
Weniger als 40% der Hypertonie-Patienten in den USA haben einen adäquat
eingestellten Blutdruck. ZIEL: In der Studie wurden zwei
Selbstmanagement-Programme zur verbesserten Blutdruckkontrolle bei
Hypertonikern verglichen.
DESIGN:
Eine randomisierte Studie im 2x2-Design mit 2-jährigem Follow-up
wurde durchgeführt. Die Stratifizierung erfolgte nach Ort und
Gesundheitskompetenz der Patienten. ClinicalTrials.gov
Registrierungsnummer: NCT00123058. ORT: Kliniken der Primärversorgung
mit Angliederung an die Universität. PATIENTEN: 636
Hypertonie-Patienten.
INTERVENTION:
Die Patienten wurden mithilfe eines zentralen, verblindeten und
stratifizierten Algorithmus folgenden Gruppen randomisiert zugeteilt:
Standardbetreuung, telefonische Betreuung hinsichtlich Hypertonie
(zweimonatliche Telefonate mit einer Krankenschwester), 3-mal wöchentliche
Blutdruckkontrolle zu Hause oder telefonische Betreuung plus
Blutdruckkontrolle zu Hause. BESTIMMUNGSPUNKTE: Als primärer Outcome
wurde die Einstellung des Blutdrucks über 2 Jahre halbjährlich
bestimmt.
ERGEBNISSE:
475 Patienten (75%) durchliefen den 2-jährigen Follow-up. Nach 24
Monaten war der Anteil der Patienten mit gut eingestelltem Blutdruck
in den Gruppen mit zusätzlicher Intervention im Vergleich zur Gruppe
mit Standardbetreuung gestiegen. Die Verbesserung lag in der Gruppe
mit telefonischer Betreuung bei 4,3% (95%-KI -4,5% - 12,9%), in der
Gruppe mit Blutdruckkontrolle zu Hause bei 7,6% (KI -1,9% - 17,0%) und
in der Gruppe mit kombinierter Intervention bei 11,0% (KI 1,9% -
19,8%). Nach 24 Monaten zeigte sich im systolischen Blutdruck der
Patienten mit telefonischer Betreuung ein Unterschied von 0,6 mm Hg
relativ zu Patienten mit Standardbetreuung (KI -2,2 bis 3,4 mm Hg),
bei Patienten mit Blutdruckkontrolle ein Unterschied von -0,6 mm Hg
(KI -3,6 bis 2,3 mm Hg) und bei Patienten mit kombinierter
Intervention ein Unterschied von -3,9 mm Hg (KI -6,9 bis -0,9 mm Hg).
Vergleichbare Ergebnisse ergaben sich für den diastolischen
Blutdruck. EINSCHRÄNKUNGEN: Veränderungen in Medikation und Ernährung
wurden nur bei Patienten mit zusätzlicher Intervention dokumentiert.
Von 25% der Patienten fehlten die Outcomedaten nach 24 Monaten. 73%
der Teilnehmer hatten zu Studienbeginn bereits einen adäquat
eingestellten Blutdruck. Die Studie wurde an Kliniken durchgeführt,
die an eine Universität angegliedert waren.
SCHLUSSFOLGERUNG:
Bei Patienten mit einer Kombination aus häuslichem
Blutdruckmonitoring und telefonischer Betreuung waren nach 24 Monaten
die Blutdruckkontrolle sowie der systolische und diastolische
Blutdruck gegenüber der Kontrollgruppe mit Standardbehandlung
verbessert.
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- Bosworth
HB et al. Two self-management interventions to improve
hypertension
control: A randomized trial. Ann Intern Med 2009 Nov 17; 151:687.
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