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Behandlungsqualität und Kosteneffizienz in der hausärztlichen Versorgung, 2009

US-Studie (1): Die meisten hausärztliche Praxen sind zu klein, um verwertbare Daten zur Qualitätsmessung zu generieren.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Bestimmung von Behandlungsqualität und Kosteneffizienz in der Primärversorgung: Bedeutung der Patientenfallzahl.

HINTERGRUND: Eine statistisch verlässliche Bestimmung von Behandlungsqualität und Kosteneffizienz in der medizinischen Versorgung ist nur bei ausreichender Patientenfallzahl möglich. ZIEL: In der Studie sollte bestimmt werden, ob die Ärzte in Gemeinschaftspraxen genügend Medicare-Patienten pro Jahr behandeln, anhand derer aussagekräftige Unterschiede in Behandlungsqualität und Kosteneffizienz der Praxen festgestellt werden können.

DESIGN, ORT UND PATIENTEN: Ärzte und Praxen des Primärversorgungssystems der USA wurden über eine Datenbank (Healthcare Organization Services database des IMS Health) ermittelt. Die Gesamtzahl der Medicare-Patienten pro Praxis wurde anhand der Behandlungen im Rahmen von Medicare-Part-B-20% im Jahr 2005 berechnet. Die erforderlichen Patientenfallzahlen, um 10%-ige Unterschiede in Kosten und Behandlungsqualität festzustellen, wurden für mehrere Parameter bestimmt: die mittleren Ausgaben des Medicare-Systems im ambulanten Bereich, die Mammographierate bei Frauen von 66-69 Jahren, die Bestimmung von Hämoglobin A(1c) bei 66-75-jährigen Diabetikern, die Rate vermeidbarer Hospitalisierung und die Rate der Wiederaufnahme nach Entlassung bei kongestiver Herzinsuffizienz.

HAUPTOUTCOME: Bestimmt wurde der Prozentsatz an Primärversorgungszentren und -praxen, die eine ausreichend große Patientenfallzahl aufwiesen, um 10%-ige Unterschiede in jedem der Bestimmungsparameter feststellen zu können.

ERGEBNISSE: Die Versorgungszentren und Arztpraxen der Primärversorgung behandelten im jährlichen Mittel 260 Medicare-Patienten (Interquartilenbereich [IQR] 135-500), 25 Mammographie-Patientinnen (IQR 10-50), 30 Diabetespatienten mit Hämoglobin A(1c)-Bestimmung (IQR 15-55) und 0 Patienten mit Hospitalisierung wegen kongestiver Herzinsuffizienz. Bei den Parametern ambulante Kosten, Mammographierate und Hämoglobin A(1c)-Bestimmung lag der Anteil von Praxen mit ausreichender Patientenfallzahl zwischen <10% der Praxen mit weniger als 11 Ärzten und 100% der Praxen mit mehr als 50 Ärzten. Keine der Praxen der Primärversorgung hatte eine genügend hohe Patientenfallzahl, um 10%-ige Unterschiede hinsichtlich vermeidbarer Hospitalisierung oder Wiederaufnahme bei kongestiver Herzinsuffizienz innerhalb von 30 Tagen zu erfassen.

SCHLUSSFOLGERUNG: Relativ wenige Versorgungszentren und Arztpraxen der Primärversorgung haben ausreichende Patientenfallzahlen, um für die übliche Bestimmung von Behandlungsqualität und Kosteneffizienz 10%-ige Unterschiede bei Medicare-Patienten mit kostenfreier Behandlung verlässlich feststellen zu können.

  1. Nyweide DJ et al. Relationship of primary care physicians' patient caseload with measurement of quality and cost performance. JAMA 2009 Dec 9; 302:2444.
Schlüsselwörter:praxis, hausarzt, fallzahl, patienten, arztpraxis, behandlung, qualitätssicherung, kosten, qualität, Behandlungsqualität, praxis, teilnahme, kosteneffizienz, qualitätsmanagement, fallzahl, mindestmengen, patientenfallzahl, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 
 

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Stand: 25. Mai 2013