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Sexuell
übertragbare Erkrankungen (STD) bei Jugendlichen, USA 2010
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Studie
(1): Die
geschätzte Prävalenz der sexuell übertragbaren
Erkrankungen (STD) bei jugendlichen Amerikanerinnen
im Alter von 14-19 Jahren beträgt von 14% im Alter
von 14-15 Jahren bis 34% im Alter von 18-19 Jahren.
Diese Befunde unterstützen eine frühzeitige
Sexualerziehung (2), eine routinemäßige HPV-Impfung
im Alter von 11-12 Jahren und ein Chlamydia
Trachomatis-Screening sexuell aktiver weiblicher
Jugendlicher.
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Ausführlichere Daten
der aktuellen Studie (1):
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Prävalenz
sexuell übertragbarer Erkrankungen bei jugendlichen Amerikanerinnen
im Alter von 14-19 Jahren.
ZIEL:
Die meisten jungen Frauen beginnen ihre sexuelle Aktivität während
der Adoleszenz, begleitet vom Ansteckungsrisiko für sexuell übertragbare
Erkrankungen (STI). In der vorliegenden Studie wurde die Prävalenz
der häufigsten STI anhand einer repräsentativen Stichprobe
jugendlicher Amerikanerinnen bestimmt.
METHODEN:
Analysiert wurden die Daten von 838 Frauen im Alter von 14-19 Jahren,
die an einer landesweit repräsentativen Studie (National Health and
Nutrition Examination Survey 2003-2004) teilgenommen hatten. Nach
Befragung und körperlicher Untersuchung wurde biologisches Material für
Labortests gesammelt. Als Hauptoutcome wurde die gewichtete Prävalenz
für mindestens einer der folgenden fünf STI bestimmt: Neisseria
gonorrhoeae, Chlamydia trachomatis, Trichomonas vaginalis, Herpes
Simplex Virus type 2 und Humanes Papillomavirus (HPV; eines der
23-Hochrisikotypen oder Typ 6 oder 11).
ERGEBNISSE:
Die Prävalenz für irgendeines der 5 STI lag bei 24,1% aller
weiblichen Jugendlichen und bei 37,7% der sexuell erfahrenen
weiblichen Jugendlichen. Am häufigsten festgestellt wurden
HPV-Infektionen (mit einem der 23-Hochrisikotypen beziehungsweise Typ
6 oder 11) (Prävalenz 18,3%), gefolgt von C. trachomatis-Infektionen
(Prävalenz 3,9%). Bei Teilnehmerinnen mit Beginn der sexuellen
Aktivität bis ein Jahr zuvor lag die Prävalenz irgendeiner STI bei
25,6% und bei Teilnehmerinnen mit nur einem Sexualpartner bei 19,7%.
SCHLUSSFOLGERUNGEN:
Sexuell übertragbare Erkrankungen haben eine deutliche Prävalenz
unter jugendlichen Amerikanerinnen. Sie werden schon kurz nach Beginn
der sexuellen Aktivität und bei Kontakt zu wenigen Sexualpartnern
erworben. Diese Befunde unterstützen eine frühzeitige und
umfassende Sexualerziehung, eine routinemäßige HPV-Impfung im Alter
von 11-12 Jahren und ein C. trachomatis-Screening sexuell aktiver
weiblicher Jugendlicher.
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- Forhan
SE et al. Prevalence of sexually transmitted infections among
female adolescents aged 14 to 19 in the United States. Pediatrics
2009 Dec;
124:1505.
- Siehe
auch: Integration der Aufklärung über sexuell übertragbare
Krankheiten und HIV im Rahmen der Verhütungs-Sprechstunde für
sexuell aktive junge Frauen, USA 2009
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