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Inhalative Kortikosteroide bei COPD und Osteoporose, 2010

Ergebnisse der randomisierten TORCH-Studie (1) zeigten, dass die inhalierbare Kortikosteroide zumindest in den ersten drei Jahren der Therapie keinen Einfluss auf die Knochendichte hatten.

Eine weitere Beobachtung der Studie ist das Erkenntnis, dass die Patienten mit fortgeschrittener COPD ein erhöhtes Risiko für Osteoporose hatten, und möglicherweise (unabhängig davon, ob sie inhalative Kortikosteroide erhalten oder nicht) von einer Bisphosphonat-Therapie profitieren würden.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Osteoporose-Prävalenz und Progression bei COPD-Patienten: Ergebnisse der TORCH-Studie (TOwards a Revolution in COPD Health).

HINTERGRUND: Osteoporose ist unter Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) weit verbreitet, Prävalenz und Progression sind aber nur wenig charakterisiert. Bedenken wurden geäußert, dass eine Langzeittherapie mit inhalierbaren Kortikosteroiden eine schädigende Wirkung auf die Knochendichte haben könnte. In der vorliegenden Arbeit wurde bei Patienten der TORCH-Studie (TOwards a Revolution in COPD Health study) mit mäßiger bis schwerer COPD analysiert, welchen Langzeiteffekt eine Therapie mit Fluticason-propionat (FP) und Salmeterol (SAL) als Einzeltherapie beziehungsweise Kombinationstherapie (SFC) auf die Knochendichte (BMD) und Frakturrate zeigt. METHODEN: An 88 medizinischen Versorgungszentren der USA wurde mit 658 Patienten (einer Teilgruppe der 6184 internationalen Teilnehmer der TORCH-Studie) eine randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudie mit Parallelgruppen durchgeführt. Die Patienten erhielten über 3 Jahre hinweg zweimal täglich entweder Placebo, SAL (50 µg), FP (500 µg) oder SFC (SAL 50 µg / FP 500 µg). Die BMD an Hüfte und Lendenwirbelsäule wurde zu Studienbeginn und anschließend jährlich bestimmt; die Inzidenz traumatischer und nicht-traumatischer Knochenfrakturen wurde dokumentiert. ERGEBNISSE: Anfangs hatten 18% der Männer und 30% der Frauen Osteoporose, 42% der Männer und 41% der Frauen Osteopenie gemäß der BMD-Messung. 43% der Teilnehmer vollendeten den kompletten Follow-up. Es zeigten sich nur kleine Veränderungen des BMD an Hüfte und Lendenwirbelsäule im Verlauf der 3 Jahre, wobei keine signifikanten Unterschiede der Behandlungsarme festgestellt wurden. Die adaptierte mittlere Veränderung gegenüber Studienbeginn für die Hüfte lag in der Placebogruppe bei -3,1%, in der SAL-Gruppe bei -1,7%, in der FP-Gruppe bei -2,9% und in der SFC-Gruppe bei -3,2%. Als entsprechende Veränderungen an der Lendenwirbelsäule ergaben sich 0% für Placebo, 1,5% für SAL, -0,3% für FP und -0,3% für SFC. Die Inzidenz von Frakturen war niedrig und für alle Behandlungsarme vergleichbar (5,1% - 6,3%). SCHLUSSFOLGERUNGEN: Osteoporose hat unabhängig vom Geschlecht eine hohe Prävalenz bei Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung. Im Rahmen der TORCH-Studie (TOwards a Revolution in COPD Health study) zeigten sich bei Therapie mit inhalierbaren Kortikosteroiden gegenüber Placebo keine signifikanten Unterschiede in der Knochendichte. TRIAL REGISTRATION: ClinicalTrials.gov Identifier: NTC00268216.

  1. Ferguson GT et al. Prevalence and progression of osteoporosis in patients with COPD: Results from the Towards a Revolution in COPD Health Study. Chest 2009 Dec; 136:1456
Schlüsselwörter:Asthma, Kortison, COPD, chronisch obstruktive lungenkrankheit, chronische bronchitis, Inhalierbare Kortikosteroide, Knochen, Steroid, Fraktur-Risiko wegen Osteoporose, Tiotropium, COPD, COLD, Asthma, chronisch obstruktive Krankheit, FEV, Vitalkapazität, Beta-Sympathomimetikum Formoterol, Oxis, Foradil, Salbutamol, Berotec, Anticholinergikum Tiotropiumbromid, Spiriva, Kombinationstherapie. langwirkende inhalative Substanzen, Atemur ,Aerosole, Sprays, Cortison, Glukokortikoide, Kortikosteroid, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 
 

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Stand: 25. Mai 2013