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Obstruktive Schlafapnoe als Risikofaktor für  Diabetes Typ-2, 2010

Schwere Schlafapnoe erhöht die Gefahr an Diabetes zu erkranken unabhängig von anderen Risikofaktoren. Das gilt jedoch nicht für leichte Formen der Schlafapnoe.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Obstruktive Schlafapnoe als Risikofaktor für Diabetes Typ-2

Zielsetzung: Querschnittsstudien haben das gemeinsame Auftreten von obstruktiver Schlafapnoe (im Folgenden: Schlafapnoe) mit Glukoseintoleranz, Insulinresistenz und Typ-2-
Diabetes (im Folgenden: Diabetes) belegt. Nicht ermittelt wurde allerdings, ob Schlafapnoe unabhängig mit der späteren Entwicklung eines Diabetes assoziiert ist, indem sie für bekannte Risikofaktoren verantwortlich ist.

Methoden: In dieser beobachtenden Kohortenstudie wurden 1233 folgende Patienten im Veteran Affairs Conneticut Healthcare System untersucht , die zur Abklärung von schlafbezogenen Atemstörungen überwiesen worden waren. Bei 544 Personen ohne bestehenden Diabetes wurde unter Aufsicht eine komplette diagnostische Polysomnographie durchgeführt. Mittels eines Schlafapnoe-Index wurden die Teilnehmer je nach Schweregrad der Schlafapnoe in Quartilen eingeteilt. Das Hauptkriterium des Outcome war das Auftreten von Diabetes definiert über einen Nüchternglukosespiegel von über 126 mg/dl und die entsprechende ärztliche Diagnose. Ebenso untersucht wurden die Compliance bezüglich einer Therapietreue bezüglich einer CPAP-Behandlung und deren Einfluss auf das Outcome.

Ergebnisse: In der unbereinigten Analyse war ein steigender Schweregrad der Schlafapnoe assoziiert mit einem wachsenden Diabetesrisiko (p für den linearen Trend: <0,001). Nach Bereinigung der Daten unter Berücksichtigung von Alter, Geschlecht, Rasse, Nüchternglokosespiegel, Body-Mass-Index und Gewichtsveränderungen ergab sich eine unabhängige Assoziation zwischen Schlafapnoe und Diabetesinzidenz (Hazardratio pro Quartile 1.43, Konfidenzintervall 1.10-1.86). Von den Patienten mit schwererer Schlafapnoe (obere 2 Quartilen des Schweregrads), wandten 60% nachweislich eine CPAP-Therapie an. Diese Behandlung war mit einer Senkung des Diabetesrisikos assoziiert.

Schlussfolgerung: Schlafapnoe erhöht die Gefahr an Diabetes zu erkranken unabhängig von anderen Risikofaktoren. Bei Patienten mit höhergradiger Schlafapnoe könnte möglicherweise eine Therapie mit kontinuierlichem positiven Atemwegsdruck dieses Risiko senken.

  1. Botros N et al. Obstructive sleep apnea as a risk factor for type 2 diabetes. Am J Med 2009 Dec; 122:1122.
Schlüsselwörter:Obstruktive Schlafapnoe, Diabetes Typ 2, apnoe, übergewicht, bewegung, schlafstörung, cpap, schlafen, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 
 

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Stand: 25. Mai 2013