Medknowledge

Suchkatalog 

Home

Suche

Datenbanken

Newsletter

Bücher

Kontakt

Englisch

 

Ärzte (mit Login)

Forum für Fachkreise
Fachgebiete
Evidenzbas. Medizin
Medizindatenbanken
Leitlinien

Ärzte (ohne Login)

Online-Fortbildung
Qualitätsmanagement
DRG   ICD-10,  OPS 
Medizinprodukte/Firmen__

Recherche

Medline-Abstracts
Neue Medikamente
Literaturservice

Weiteres

Pharmaseiten-- 
Medizinstudium
Jobs   Ausland

 

Perimenopause und Veränderungen der kardialen Risikofaktoren bei Frauen, 2010

SWAN-Studie: Insbesondere Lipid-Werte sind sensitiv zum Menopause-Übergang. Zum Zeitpunkt der Menopause steigen die Lipidwerte bei Frauen eindeutig an. Die primäre Prävention der Koronaren Herzerkrankung könnte durch die Überwachung der Lipidwerte  verbessert werden.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Sind Veränderungen der kardiovaskulären Risikofaktoren bei Frauen im mittleren Lebensalter durch das chronologische Altern oder durch die Perimenopause bedingt?

Eine prospektive Studie, die im „Journal of the American College of Cardiology“ erschien, untersuchte in einer multiethnischen Kohorte, ob Veränderungen der herkömmlichen bzw. neu festgelegten Risikofaktoren für die Koronare Herzerkrankung (KHK) im Zeitraum von einem Jahr vor und nach der letzten Periode (Perimenopause) größer sind im Verhältnis zu Veränderungen, die vor bzw. nach diesem Zeitraum auftreten. Der Einfluß des Klimakteriums auf das Risiko für eine Koronare Herzerkrankung bleibt schwer faßbar und wurde bisher vor allem in kaukasischen Stichproben erforscht.

Die „Study of Women`s Health Across the Nation“ (SWAN) ist eine prospektive Studie über die Perimenopause bei 3302 Frauen aus Minderheiten (afrikanisch-amerikanisch, hispanisch, japanisch oder chinesisch) und kaukasischen Frauen. Nach 10 jährlichen Untersuchungen erreichten 1054 Frauen die Menopause (letzte spontane Menstruation) ohne chirurgischen Eingriff und ohne Hormontherapie vor der Menopause. Die gemessenen Risikofaktoren für eine Koronare Herzerkrankung waren Lipide und Lipoproteine, Glucose, Insulin, Blutdruck, Fibrinogen und C-reaktives Protein. Es wurde bewertet, welches von zwei Modellen besser zu den beobachteten Riskofaktorveränderungen im Laufe der Zeit und im Verhältnis zur Menopause passte: ein lineares, mit dem chronologischen Altern übereinstimmendes Modell oder ein stückweise lineares, mit dem ovariellen Alterungsprozess übereinstimmendes Modell.

Ergebnisse:

Nur das Gesamtcholesterin, LDL-Cholesterin und das Apolipoprotein B zeigten erhebliche Anstiege innerhalb des 1-Jahres-Intervalls vor und nach der Menopause übereinstimmend mit Menopauseinduzierten Veränderungen. Dieses Muster war in den verschiedenen ethnischen Gruppen vergleichbar. Die anderen Risikofaktoren waren übereinstimmend mit einem linearen, für das chronologische Altern sprechenden Modells.

Fazit:

Zum Zeitpunkt der Menopause steigen die Lipidwerte bei Frauen eindeutig an. Die primäre Prävention der Koronaren Herzerkrankung könnte durch die Überwachung der Lipidwerte verbessert werden.

  1. Matthews KA et al. Are changes in cardiovascular disease risk factors in midlife women due to chronological aging or to the menopausal transition? J Am Coll Cardiol 2009 Dec 15/22; 54:2366.
Schlüsselwörter: menopause, hormonelle umstellung, schlaganfall, alter, hdl, ldl, Perimenopause, Herzinfarkt-Risikofaktoren, Frauen, risiko, kardiovaskulär, fett, cholesterin, fettstoffwechselstörung, cholesterinsenkung, khk, koronare herzkrankheit,infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 
 

Patienten

Übersicht
Krankheiten
Fachkliniken
Medikamente-Preisvergleich

Home Kontakt Impressum  Newsletter Nutzungshinweise

Copyright © 2000 [Medknowledge.de]. Alle Rechte vorbehalten.

Stand: 25. Mai 2013