|
| |
Schwangerschaft
während der Perimenopause (Übergang zur Menopause), 2010
|
|
|
|
Studie
(1): Ovulation kann noch während der Perimenopause
(Übergang zur Menopause) auftreten. Während der
Perimenopause erfolgte eine Ovulation bei 25% der
Zyklen, die länger als 60 Tage dauerten. Somit ist
das Risiko einer Schwangerschaft während der
Perimenopause bei Frauen mit verlängerten Zyklen
nicht zu vernachlässigen.
|
|
Ausführlichere Daten
der aktuellen Studie (1):
|
|
Progesteronspiegel
und Ovulation in den verschiedenen Phasen der Perimenopause
Die
detaillierte Darstellung des Progesteronspiegels und der Ovulation
während der Perimenopause liefert Informationen über das Risiko
einer Empfängnis und die Mechanismen des reproduktiven
Alterungsprozesses.
Die
Teilnehmerinnen einer amerikanischen Studie, die in „Menopause“
erschien (n= 108, zwischen 25 und 58 Jahren) sammelten während
6monatiger Zeiträume in 5 aufeinanderfolgenden Jahren täglich
Urinproben. Die Proben wurden auf Pregnandiolglucuronid (PDG),
Luteinisierendes Hormon (LH), Follikelstimulierendes Hormon (FSH) und
Östronglucuronid (E1G) untersucht. Das reproduktive Stadium wurde
anhand der Veränderungen der Zykluslänge bestimmt. Zur
Ovulationsbestimmung wurde ein hierarchischer Algorithmus verwendet.
Mit
Hilfe von linearen mixed-effects-Modellen wurden geschätzt:
-
Häufigkeit
und der Tag der Ovulation mit Hilfe des Lebensalters und des
reproduktiven Stadiums
-
Unterschiede
bei den FSH-, LH- und E1G-Werten zwischen ovulatorischen (O) und
anovulatorischen (AO) Zyklen
-
Gesamt-PDG-Werte
und PDG-Werte in ovulatorischen Zyklen (O) mit Hilfe des Alters und
des reproduktiven Stadiums
Ergebnisse:
Die
Wahrscheinlichkeit anovulatorischer Zyklen stieg während der
Perimenopause an. Das reproduktive Stadium war ein stärkerer
Prädiktor für die Anovulations-Wahrscheinlichkeit als das
Lebensalter. Die meisten Zyklen in der späten Perimenopause waren
anovulatorisch (<60%), jedoch waren ein Viertel aller länger als
60 Tage dauernden Zyklen ovulatorisch (O). Der durchschnittliche Tag
der Ovulation war in der fortgeschrittenen Perimenopause später als
in der Prämenopause (mittlerer Zyklustag 27. vs. 25. Tag). Die FSH-
und LH-Werte lagen bei anovulatorischen Zyklen höher und die
E1G-Werte niedriger als bei ovulatorischen Zyklen. Das Gesamt-PDG sank
in der späten Perimenopause ab, in ovulatorischen Zyklen fiel die
95%-Perzentile des PDG-Werts jedoch stetig während der einzelnen
Phasen der Perimenopause.
Fazit:
Das
Risiko einer Konzeption bei Frauen mit verlängerten Zyklen, die der
Perimenopause zu- geordnet werden können, ist nicht zu
vernachlässigen. Das reproduktive Stadium ist bezüglich der
Pregnandiolglucuronid-(PDG-) Werte und der
Anovulations-Wahrscheinlichkeit aussagekräftiger als das Lebensalter.
|
- O'Connor
KA et al. Progesterone and ovulation across stages of the
transition to menopause. Menopause 2009 Nov/Dec; 16:1178.
|
|
|
|
Schlüsselwörter:menopause, frauen,
östrogen, baby bekommen, schwanger werden im alter, Progesteron, zyklus,
tage, spiegel, Ovulation, Perimenopause, verhütung, schwangerschaft,
empfängnis, eiersprung, konzeption, verhütungsmittel, infektion, klinik,
krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken,
krankenhäuser, Therapie,
infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien,
krankheiten,
|
| |
|