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Alendronat (Fosamax®): Atypische Frakturen während Langzeit-Biphosphonat-Therapie, 2010

Studie (1): Eine kleine Gruppe von Frauen im mittleren Lebensalter haben ein erhöhtes Risiko für atypische Frakturen während einer Biphosphonat-Therapie. Hemmung der Knochenbau-Umsatz und somit Häufung der Mikroschaden ist ein mögliches Erklärungsmodell.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Bilaterale simultane oder sequenzielle (aufeinanderfolgende) Femurfrakturen nach Bagatelltrauma bei Patientinnen unter Alendronat-Langzeittherapie

Während Alendronat (Fosamax, Tevanate) das Risiko für Wirbelkörper- und Oberschenkelhalsfrakturen bei postmenopausalen Patientinnen mit Osteoporose verringert, haben neuere Berichte die Alendronat-Langzeittherapie mit unilateralen subtrochantären und diaphysären Femurfrakturen bei einer geringen Anzahl von Patienten assoziiert. Den Autoren einer amerikanischen Studie, die in der amerikanischen Ausgabe des „Journal of Bone and Joint Surgery“ erschien, war nur ein Fall einer sequenziellen bilateralen Femurfraktur bei einem Patienten unter Alendronat-Langzeittherapie bekannt. Es wurde ein Review der Fall-Protokolle des älteren Autors über die letzten vier Jahre erstellt um Patienten mit einer subtrochantären oder diaphysären Femurfraktur nach einem Bagatelltrauma (z.B. ein Sturz aus Stehhöhe oder weniger), die Alendronat mehr als fünf Jahre lang eingenommen hatten zu identifizieren. Die Röntgenbilder wurden gesichtet und die Frakturmuster aufgezeichnet. Die Serumkalziumwerte wurden dokumentiert, sofern sie zur Verfügung standen.

Ergebnisse:

Sieben Patientinnen mit bilateralen subtrochantären oder diaphysären Femurfrakturen nach einem Bagatelltrauma unter Alendronat-Langzeittherapie wurden identifiziert. Eine Patientin erlitt eine simultane bilaterale diaphysäre Fraktur, zwei Patientinnen hatten sequenzielle subtrochantäre Frakturen und vier Patientinnen hatten drohende kontralaterale subtrochantäre Ermüdungsbrüche, die zeitgleich mit der ersten Fraktur diagnostiziert wurden. Von letzteren vier hatte eine Patientin einen Ermüdungsbruch an der Stelle der stärksten Belastung, bei den anderen drei wurde eine prophylaktische Stabilisation mittels interner Fixation durchgeführt.

Bei keiner Patientin wurde die Alendronat-Therapie vor dem Auftreten der zweiten Fraktur unterbrochen. Alle Patienten waren Frauen im mittleren Lebensalter von 61 Jahren, die Alendronat für einen mittleren Zeitraum von 8,6 Jahren eingenommen hatten. Alle Frakturen wurden mit einem erweiterten intramedullären Marknagel behandelt und heilten in einem mittleren Zeitraum von vier Monaten zusammen.

Fazit:

Bei Patientinnen unter Alendronat-Langzeittherapie, die eine subtrochantäre oder diaphysäre Femurfraktur erleiden, werden eine Röntgenuntersuchung des kontralateralen Femurs und eventuell die Unterbrechung der Alendronattherapie nach Konsultation eines Endokrinologen empfohlen. Bei kontralateralem Ermüdungsbruch sollte eine prophylaktische Fixation in Betracht gezogen werden.

  1. Capeci CM and Tejwani NC. Bilateral low-energy simultaneous or sequential femoral fractures in patients on long-term alendronate therapy. J Bone Joint Surg Am 2009 Nov; 91:2556.
Schlüsselwörter:fraktur, Knochen, Mineralisation, Fraktur, Osteoporose, trauma, frakturen, knochenbruch, Langzeit-Therapie, Biphosphonat, Alendronat, Fosamax, Knochenmineralisation, Bilaterale simultane oder sequenzielle Femurfrakturen, Bagatelltrauma, Alendronat-Langzeittherapie, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 
 

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Stand: 25. Mai 2013