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Bisphosphonate: Kiefer-Osteonekrose bei nicht-onkologischen Patienten, 2010

Die meisten auslösenden Ursachen waren Zahnextraktionen und Zahn-Implantationen

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Bisphosphonatassoziierte Osteonekrose des Kiefers bei nichtonkologischen Patienten

Die Osteonekrose des Kiefers ist eine bekannte Nebenwirkung der Bisphosphonattherapie bei Patienten mit multiplem Myelom oder anderen malignen Erkrankungen. Die tatsächliche Inzidenz dieser Erkrankung ist jedoch noch unbekannt und es wurde bisher nur über einige wenige Fälle einer Kieferosteonekrose bei Patienten, die eine Bisphosphonattherapie wegen nicht-onkologischer Erkrankungen erhielten, berichtet. Man nimmt an, daß die klinischen Merkmale, die prädisponierenden Faktoren und die Behandlungsergebnisse dieser Patienten sich von denjenigen der onkologischen Patienten unterscheidet. Eine Studie im „Journal of Rheumatology“ identifizierte über einen Zeitraum von vier Jahren insgesamt 102 Patienten mit einer Kieferosteonekrose, die mit Bisphosphonaten behandelt wurden. Unter diesen waren es 24 Patienten, die eine Bisphosphonattherapie wegen nicht-neoplastischer Erkankungen erhielten. Deren Profile wurden analysiert.

Ergebnisse:

In dieser Studienkohorte wurden Bisphosphonate hauptsächlich wegen postmenopausaler Osteoporose eingesetzt (20/24 Patienten, 83,3%). Die Therapiedauer bis zum Auftreten einer Kieferosteonekrose lag zwischen 11 und 40 Monaten und der häufigste Auslöser war ein zahnchirurgischer Eingriff. Alle Patienten waren Nichtraucher, bei sechs davon ließen sich multiple Läsionen im Sinne einer Kieferosteonekrose feststellen, nur drei davon hatten mögliche Komorbiditäten. Ein chirurgisches Debridement wurde bei 19 Patienten mit insgesamt 22 Läsionen durchgeführt, die in der Nachbeobachtung einzeln berücksichtigt wurden. Bei 21 von 22 Läsionen trat eine komplette Remission ein.

Fazit:

Obwohl bei nichtonkologioschen Patienten selten auftretend, ist die Osteonekrose des Kiefers eine gefährliche Nebenwirkung der Bisphosphonattherapie. Klinisch tätige Ärzte müssen sich dieser Eigenheit bewußt sein und die Patienten über das Risiko, das mit einem zahnchirurgischen Eingriff einhergeht, informieren sowie möglicherweise präventive Maßnahmen treffen.

  1. Favia G et al. Osteonecrosis of the jaw correlated to bisphosphonate therapy in non-oncologic patients: Clinicopathological features of 24 patients. J Rheumatol 2009 Dec; 36:2780
Schlüsselwörter: Kiefernekrose, Bisphosphonate, Osteonekrose-Risiko, zahn, implantat, krebs, kinn, Knochen, zähne, implantation, zahnimplantat, Mineralisation, Fraktur, Osteoporose, trauma, frakturen, knochenbruchBisphosphonat, Krebs, Tumor, Osteoporose, zahnimplantationen, zahn ziehen, Knochenschwund, Kiefer, operationen, Alendronat, Fosamax, Nekrose, zahnchirurgische Eingriffe, operation,infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 
 

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Stand: 25. Mai 2013