Medknowledge

Suchkatalog 

Home

Suche

Datenbanken

Newsletter

Bücher

Kontakt

Englisch

 

Ärzte (mit Login)

Forum für Fachkreise
Fachgebiete
Evidenzbas. Medizin
Medizindatenbanken
Leitlinien

Ärzte (ohne Login)

Online-Fortbildung
Qualitätsmanagement
DRG   ICD-10,  OPS 
Medizinprodukte/Firmen__

Recherche

Medline-Abstracts
Neue Medikamente
Literaturservice

Weiteres

Pharmaseiten-- 
Medizinstudium
Jobs   Ausland

 

Hormonersatztherapie bei Frauen mit vasomotorischen Symptomen - Hitzewallungen : langsam Ausschleichen vs. abrupt Absetzen, 2010

Studie (1): Ob die Beendigung abrupt oder ausschleichend erfolgte, hat es keinen Einfluss auf das Wiederauftritt der Hitzewallungen

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Hormonersatztherapie bei Frauen mit vasomotorischen Symptomen:

Hat das langsame Ausschleichen gegenüber dem abrupten Absetzen Vorteile?

Das Ziel einer schwedischen Studie, die in „Menopause“ erschien war es, zu untersuchen, ob das Ausschleichen einer kombinierten Östrogen-Gestagen-Therapie das Wiederauftreten von Hitzewallungen und die Wiederaufnahme der Therapie im Vergleich zum abrupten Absetzen reduziert. Sekundäre Ziele waren die Untersuchung der Beeinträchtigung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität nach Beendigung der Kombinationstherapie und die Vorhersage möglicher Faktoren, die zu einer Wiederaufnahme der Therapie führen.

81 postmenopausale Frauen, die wegen Hitzewallungen eine kombinierte Östrogen-Gestagen-Therapie erhielten, wurden entweder zum Ausschleichen oder zum abrupten Absetzen der Therapie randomisiert. Die vasomotorischen Symptome wurden in Tagebüchern von den Frauen selbst protokolliert, bei jeder Nachuntersuchung wurde nach einer Wiederaufnahme der Hormontherapie gefragt. Der „Psychological General Well-being Index“ wurde zur Bewertung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität herangezogen.

Ergebnisse:

In der 12monatigen Nachbeobachtungszeit gab es zwischen den beiden Absetzformen der Östrogen-Gestagen-Kombination keine Unterschiede hinsichtlich der Anzahl oder des Schweregrads der Hitzewallungen, der gesundheitsbezogenen Lebensqualität oder der Wiederaufnahme der Hormontherapie. Innerhalb eines Jahres hatte ungefähr jede zweite Frau die Hormontherapie wiederaufgenommen. Die Frauen, die die Hormontherapie nach 4 bis 12 Monaten wiederaufnahmen, berichteten über eine schlechtere Lebensqualität und schwerer ausgeprägte Hitzewallungen nach Beendigung der Therapie als Frauen, die nicht wieder mit einer Hormontherapie begonnen hatten.

Fazit:

Bei Frauen, die wegen Hitzewallungen einer Östrogen-Gestagen-Kombinationstherapie erhalten, können die vasomotorischen Symptome und die verminderte Lebensqualität nach dem Absetzen der Therapie wiederauftreten unabhängig davon, ob die Beendigung abrupt oder ausschleichend erfolgte. Da das verminderte Wohlbefinden zusätzlich zum Schweregrad der Hitzewallungen der Hauptprädiktor für die Wiederaufnahme der Hormontherapie war, scheint es bedeutsam, bei den Bemühungen eine Hormontherapie zu beenden, parallel auch die Lebensqualität in die Diskussion einzubeziehen.

  1. Lindh-Åstrand L et al. A randomized controlled study of taper-down or abrupt discontinuation of hormone therapy in women treated for vasomotor symptoms. Menopause 2010 Jan/Feb; 17:72.
Schlüsselwörter:Hormonersatztherapie. östrogen, gestagen, pille, hormone, Sexuelle Funktion, hormon, Hitzewallung, perimenopause, schmerzen, masturbation, selbstbefriedung, sexuelle störungen, hot flash-symptomatik, frau, hormontherapie, sex, geschlechtsverkehr, Sexualität, Frauen, Menopause, Postmenopause, Hot flashes, rezidive, brustkrebs, Hitzewallungen, entzug, hot-flush, rezidiv, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 
 

Patienten

Übersicht
Krankheiten
Fachkliniken
Medikamente-Preisvergleich

Home Kontakt Impressum  Newsletter Nutzungshinweise

Copyright © 2000 [Medknowledge.de]. Alle Rechte vorbehalten.

Stand: 25. Mai 2013