Medknowledge

Suchkatalog 

Home

Suche

Datenbanken

Newsletter

Bücher

Kontakt

Englisch

 

Ärzte (mit Login)

Forum für Fachkreise
Fachgebiete
Evidenzbas. Medizin
Medizindatenbanken
Leitlinien

Ärzte (ohne Login)

Online-Fortbildung
Qualitätsmanagement
DRG   ICD-10,  OPS 
Medizinprodukte/Firmen__

Recherche

Medline-Abstracts
Neue Medikamente
Literaturservice

Weiteres

Pharmaseiten-- 
Medizinstudium
Jobs   Ausland

 

Körperliche Aktivität, Body-Mass-Index und Diabetes-Risiko bei Männern, 2010

Körperliche Aktivität reduzierte das Diabetes-Risiko. Dieser positive Effekt war bei übergewichtigen Patienten aber nur dann nachweisbar, wenn sie mindestens 5x in der Woche trainierten.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Körperliche Aktivität, Body-Mass-Index und Diabetes-Risiko bei Männern: eine prospektive Studie.

ZIEL: Körperliche Aktivität wird in Zusammenhang mit einem verminderten Diabetesrisiko gebracht. Allerdings wurde in mehreren prospektiven Studien mit Frauen festgestellt, dass körperliche Aktivität das mit einem hohen Body-Mass-Index (BMI) assoziierte Diabetesrisiko nur wenig senkt. In der vorliegenden Studie wurden abhängige und unabhängige Zusammenhänge von intensiver körperlicher Aktivität und BMI mit dem Diabetesrisiko bei Männern untersucht.

METHODEN: Innerhalb der Physicians' Health Study wurde eine prospektive Kohortenstudie durchgeführt. Mittels Cox-Regressionsmodellen wurden Hazard Ratio (HR) und 95%-Konfidenzintervall (KI) von neu diagnostiziertem Diabetes bei 20757 Männern bestimmt, die zu Studienbeginn ohne Befund waren. Die Modelle basierten auf Selbstberichten über BMI und sportliche Aktivität bei Studienbeginn. Dabei wurden die Parameter erst einzeln betrachtet, dann als Kombination aus sechs abhängigen Variablen basierend auf den BMI-Kategorien der WHO (normal, übergewichtig, adipös) und dem Aktivitätsstatus (aktiv/inaktiv) gemessen an wöchentlicher, intensiver körperlicher Aktivität.

ERGEBNISSE: Nach einem mittleren Follow-up von 23,1 Jahren war bei 1836 Männern Diabetes neu diagnostiziert worden. Im Vergleich zu körperlich aktiven Teilnehmern mit normalem BMI hatten aktive aber übergewichtige Männer ein multivariat-adaptiertes HR von 2,39 (95%-KI 2,11-2,71) und adipöse Männer ein HR von 6,22 (95% KI 5,12-7,56). Für normalgewichtige, übergewichtige und adipöse Männer ohne körperliche Aktivität wurde ein multivariat-adaptiertes HR von 1,41 (95%-KI 1,19-1,67) beziehungsweise 3,14 (95%-KI 2,73-3,62) und 6,57 (95%-KI 5,25-8,21) errechnet.

SCHLUSSFOLGERUNG: Körperlich aktive Männer mit normalem und übergewichtigem Body-Mass-Index hatten ein niedrigeres Diabetesrisiko als körperlich inaktive Männer. Bei adipösen Männern hingegen wurde das Diabetesrisiko durch wöchentliche körperliche Aktivität nicht beeinflusst. Ein erhöhter Body-Mass-Index ist Schlüsselfaktor des Diabetesrisikos, was sich durch körperliche Aktivität nur mäßig beeinflussen lässt.

  1. Siegel LC et al. Physical activity, body mass index, and diabetes risk in men: A prospective study. Am J Med 2009 Dec; 122:1115.
Schlüsselwörter:Körperliche Aktivität, sport, bmi, fitness, training, Body-Mass-Index, krafttraining, übergewicht, adipositas, laufen, joggen, schwimmen, Diabetes-Risiko, bewegung diabetesrisiko, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 
 

Patienten

Übersicht
Krankheiten
Fachkliniken
Medikamente-Preisvergleich

Home Kontakt Impressum  Newsletter Nutzungshinweise

Copyright © 2000 [Medknowledge.de]. Alle Rechte vorbehalten.

Stand: 25. Mai 2013