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Diabetes: Intensive Blutdruck- und Lipid-Kontrolle ebenfalls nicht wirksam, 04/2010

Die ursprüngliche ACCORD-Studie hatte -selbst für viele Diabetologen überraschend- gezeigt, dass eine intensive Blutzuckersenkung bei Diabetes-Typ-II nicht immer wirksam ist, und sogar die Sterblichkeit erhöhen kann. 

Bereits bei der Jahrestagung des American College of Cardiology in Atlanta Anfang 2010 wurden die Substudien-Ergebnisse der ACCORD-Studie zur Therapie kardialer Risikofaktoren bei Diabetes vorgestellt (siehe unten). In diesen ACCORD-Substudien wurde die Fragestellung untersucht, ob wenigstens eine intensive Blutdruck- und Lipid-Kontrolle bei Typ-2-Diabetikern von Vorteil sein könnte. Die Ergebnisse dieser Substudien sind jetzt auch in den Fachzeitschriften publiziert.

1-ACCORD-Lipidstudie: Für Patienten mit Diabetes, welche oft niedrige HDL-Cholesterin und hohe Triglycerid-Werte haben, wird der Zusatz von Fenofibraten in die bestehende Therapie als ein möglicher Therapieoption angesehen. Auch in Deutschland  wird Fenofibrat zur Senkung des hohen Triglycerid- und Cholesterinspiegels im Blut eingesetzt.

In der Accord-Lipid-Study, die in den USA von der Regierung finanziert wurde, wurde die Wirksamkeit dieser Vorgehensweise überprüft. Die Patienten wurden auf eine Statin-Monotherapie oder eine Kombination mit Fenofibrat randomisiert.

Die Ergebnisse zeigten, dass Fenofibrate letztendlich bei dieser Fragestellung nicht wirksam sind. Obwohl die Triglzerid-Werte sich unter Fenofibrate verringerten, blieb die Rate der kardiovaskulären Komplikationen trotzdem unverändert.

2--ACCORD-Blutdruck-Studie: Diese Studie ging der Frage nach, welche Blutdruck-Ziele für Diabetes-Patienten geeignet sind?.

Die Ergebnisse ergaben, dass eine Senkung der systolischen Blutdruckes unter 140mmHg die kardiovaskulären Komplikationen nicht verhinderte.

Somit zeigte die Studie keinen Nutzenbeleg für die niedrigen Blutdruck-Zielwerte (z.B. unter 130/80mmHg), die in Leitlinien für Diabetes-Typ-2-Patienten derzeit empfohlen werden.

Vorstellung der Substudien-Ergebnisse der ACCORD-Studie bei der Jahrestagung des American College of Cardiology in Atlanta Anfang 2010

"Vor zwei Jahren musste die ACCORD-Studie abgebrochen werden, weil die intensive Blutzuckersenkung – für viele Diabetologen überraschend – die Sterblichkeit von Typ-2-Diabetikern erhöhte. Zwei weitere Auswertungen der ACCORD-Studien dämpfen jetzt die Hoffnungen, dass eine intensive Kontrolle von Blutdruck oder Hyperlipidämie die Prognose der Hoch-Risiko-Patienten verbessert..."Mehr im DÄ...

Schlüsselwörter: intensivierte diabetes-einstellung, Rosiglitazon, Mortalität, SterblichkeitAvandia, Todesfall, aggresive HbA1c –Senkung, ACCORD-Studiem, Typ-II-Diabetes Mellitus, Studienabbruch, Tod, intensive blutzucker-einstellung, lipide, cholesterin, hdl, trigylzeride, hypercholesterinämie, intensive cholesterinsenkung, lipid, leitlinien, bluthochdruck, intensive Blutdrucksenkung, hypertonie, Hypertriglyzeridämie, fenofibrat, Hyperlipidämie, Cholesterin-Kontrolle, engmaschige kontrollen, leitlinie, fibrat, nierenfunktion, kombinationstherapie, mortalität, mortilität, sterblichkeit, fibrate,infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

 

 

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Stand: 25. Mai 2013