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Ist Koloskopie-Screening bei linksseitigem Darmkrebs wirksam? 2010

Koloskopie-Screening ist bei linksseitigen kolorektalen Neoplasien präventiv wesentlich effektiver als bei rechtsseitigen Neubildungen. Möglicherweise müsste der Stellenwert der kompletten Koloskopie gegenüber Sigmoidoskopie neu überdacht, bzw. neue Diagnostische Massnahmen zur Darmkrebs-Früherkennung überprüft werden.
Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Schutz vor rechts- oder linksseitigen kolorektalen Neoplasien nach einer Koloskopie

Koloskopien werden für die Früherkennung und Vermeidung kolorektaler Karzinome eingesetzt, aber es ist nur wenig bekannt, in welchem Ausmaß eine Darmspiegelung tatsächlich schützt, insbesondere bezogen auf die anatomische Lokalisation. Diese Studie untersucht, ob das Durchführen einer bzw. eine nicht stattgefundene Koloskopie in den vorangegangenen 10 Jahren mit dem Auftreten von bösartigen Neubildungen in diversen Lokalisationen assoziiert ist. Hierzu wurde eine landesweite Querschnittstudie durchgeführt, welche 3287 Patienten über 55 Jahre beinhaltet, die zwischen Mai 2005 und Dezember 2007 im Saarland eine Vorsorgekoloskopie erhielten. Die Prävalenz von bösartigen Neubildungen wurde durch die Darmspiegelung selbst und eine Gewebeanalyse ermittelt. Vorausgegangene Koloskopien wurden per standardisierten Fragebogen ermittelt und deren Assoziation mit der Prävalenz von Neoplasien im fortgeschrittenen Stadium abgeschätzt.

Ergebnisse: Fortgeschrittene kolorektale Neoplasien wurden bei 308 (11.4%) der 2701 ohne vorangegangene Koloskopie entdeckt, verglichen mit 36 (6.1%) der 586 mit einer Darmspiegelung in den letzten 10 Jahren. Die Gesamtprävalenz und Prävalenz bezogen auf die Lokalisation der Neoplasie für die Koloskopiegruppe ist wie folgt: Gesamt: 0.52 (95% Konfidenzintervall [CI] = 0.37 - 0.73); Zökum und Colon ascendens: 0.99 (95% CI = 0.50 - 1.97); Leberbogen und Colon transversum: 1.21 (95% CI = 0.60 - 2.42); gesamtes rechtes Colon (Zökum bis Colon transversum): 1.05 (95% CI = 0.63 - 1.76); Milzbogen und Colon descendens: 0.36 (95% CI = 0.16 - 0.82); Sigma: 0.29 (95% CI = 0.16 - 0.53); Rektum: 0.07 (95% CI = 0.02 - 0.40); gesamtes linkes Kolon und Rektum (Milzbogen bis Rektum), 0.33 (95% CI = 0.21 - 0.53).

Fazit: Die Prävalenz linksseitiger kolorektaler Neoplasien im fortgeschrittenen Stadium, jedoch nicht rechtsseitiger Neubildungen lässt sich durch eine Koloskopie in den vorangegangenen 10 Jahren drastisch senken.

Schlüsselwörter:rechtsseitig, sigmoidoskopie, linksseitig kolorektalen Neoplasien Darmkrebs-Screening, kolorektales karzinom, Enddarmkrebs, Polyp, ältere Menschen, Zehnjahresintervall, Prävention, Darmkrebsvorsorge, Kolonkarzinom, Vorsorge, Darmkrebs-Screening, Koloskopie, Mortalität, Sterblichkeit, Überleben,infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 
 

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Stand: 25. Mai 2013