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Risiko-Index (RCRI) zur Vorhersage von perioperativen kardiovaskulären Komplikationen, 2010

Kardialer Risikoindex RCRI (Revised Cardiac Risk Index) ist wirksam, um das Risiko für perioperative kardiale Komplikationen abzuschätzen. Das gilt jedoch nicht für Operationen in der Gefäßchirurgie.

Das Risikoindex "Revised Cardiac Risk Index, RCRI" (2) wird vor allem in Nordamerika eingesezt, um perioperative kardiale Komplikationen bei nicht-herzchirurgischen selektiven Eingriffen vorherzusagen. Als kardiale Komplikationen sind z.B. Ventrikuläre Tachykardie/Flimmern, Herzstillstand, Herzinfarkt, Lungenödem, oder auch komplette Blockbilder gemeint. RCRI soll genauer als die bekannten Risikoindex-Tools Goldman und Detsky sein.

Risikoindex-Modell RCRI hat folgende voneinander unabhängige Risikofaktoren als Prädiktoren für kardiale Komplikationen identifiziert: Hochrisiko-Chirurgie (wie intrathorakale oder intraperitoneale Eingriffe), Herzinsuffienz-Anamnese, KHK-Anamnese, zerebrovaskuläre Krankheiten in der Vorsgeschichte, Insulin-Therapie, Serum-Kreatinin > 2.0mg/dl. Vorhandsein von mehreren Risikofaktoren potenzieren das perioperative Risiko für kardiale Komplikationen.

  • Keine Risikofaktoren: 0,5%

  • Ein Risikofaktor: 1,3%

  • Zwei-Risikofaktoren: 3,6%

  • Mehr als Zwei-Risikofaktoren: 9,1%.

Eine aktuelle Studie (1) überprüfte die Effizienz der RCRI zur Vorhersage von kardialen Komplikationen und Tod nach nicht-herzchirurgischen Operationen.

In einer Übersicht untersuchten die Mediziner die Genauigkeit der präoperativen Risikoabschätzung durch RCRI bei verschiedensten Operationen. Die Übersicht beinhaltete insgesamt 24 Kohorten-Studien.

Fazit: Die Ergebnisse der Übersichts-Arbeit hat ergeben, dass RCRI zur präoperativen Risikoabschätzung der kardialen Komplikationen bei nicht-kardialen Operationen relativ gut abgeschnitten ab. RCRI war jedoch zur präoperativen Risikoabschätzung bei vaskulären Operationen oder zur Mortalitäts-Vorhersage relativ unzuverlässig.

Die Autoren fordern zwar, dass die Risikoindex zur Besserung der Vorhersagekraft weiter entwickelt werden soll, es werden vermutlich niemals alle Risikofaktoren, die zur perioperativen Komplikationen führen, präoperativ identifiziert werden können.

  1. Ford MK et al. Systematic review: Prediction of perioperative cardiac complications and mortality by the Revised Cardiac Risk Index. Ann Intern Med 2010 Jan 5; 152:26.
  2. Lee TH et al. Derivation and prospective validation of a simple index for prediction of cardiac risk of major noncardiac surgery. Circulation 1999 Sep 7 100 1043-1049.
Schlüsselwörter:Risiko-Index, RCRI, risikoindex, Operation, herzchirurgie, bauchchirurgie, nebenwirkungen, sterblichkeit, mortalität, revision, allgemeinchirurgie, elektive und selektive operationen, eingriffe, Vorhersage kardiovaskuläre Komplikationen, positiver Prädiktoren, prävention, herzinfarkt, kardiale Ereignisse, komplikationen, Ventrikuläre Tachykardie, herzflimmern, Herzstillstand, Herzinsuffienz, khk, Lungenödem, komplette Blockbilder, Rhythmusstörung, herzrhythmusstörungen, ventrikuläre tachykardie, ventrikelflimmern, Kammerflimmern, abschätzung, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 
 

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Stand: 25. Mai 2013