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Asthma während Schwangerschaft und Asthma-Therapie, 2010

Studie (1): Asthma-Verlauf bleibt stabil, wenn die Schwangere ihre Asthma-Therapie auch unter der Schwangerschaft fortsetzen.
Inhalierbare Kortikosteroide und Bronchodilatatoren scheinen auf die Sicherheit des Fetus keinen signifikanten Einfluss zu haben.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Die Auswirkungen einer Schwangerschaft auf die Symptome mütterlichen Asthmas und dessen medikamentöse Therapie

Diese Studie soll untersuchen, ob unterschiedliche Eigenschaften der Patientin oder deren Therapieregime mit der Ausprägung ihres Asthmas während einer Schwangerschaft vergesellschaftet sind. Informationen über Symptome und Medikation wurden durch persönlich und am Telefon geführte Interviews gewonnen. Die Frauen wurden vor der 24. Schwangerschaftswoche durch niedergelassene Gynäkologen sowie Krankenhäuser für die Studie gewonnen. Bei 872 Frauen bestand die Diagnose Asthma, von diesen litten 686 aktiv unter der Krankheit und 641 Teilnehmerinnen mit kompletten Datensätzen wurden evaluiert. Die Krankheitsausprägung wurde durch die Global Initiative for Asthma ermittelt. Kumulative Regression Models for Repeated Measures zeigten Veränderungen der Ausprägung über den monatlichen Verlauf der Schwangerschaft.

Ergebnisse: Zwei Faktoren hatten signifikanten und starken Einfluss auf den Verlauf der Krankheit: Ausprägung der Schwangerschaft und die medikamentöse Therapie nach den Leitlinien der Global Initiative for Asthma. Obwohl verschiedene Faktoren analysiert wurden (Rasse, Alter, Atopie, Body mass Index, Parität, Geschlecht des Feten und Raucher), war keiner davon ein signifikanter Risikofaktor für Veränderungen der Asthmaausprägung. Gemessen wurde dies in einer one-step Änderung der Global Initiative for Asthma Kategorie. Frauen mit milder ausgeprägtem Asthma profitierten am meisten von angemessener Behandlung, mit 62% niedrigerem Risiko für die Verschlechterung der Krankheit unter Patientinnen mit intermittierendem Asthma (Odds Ratio 0.38, 95% Konfidenzintervall 0.23-0.64), und von 52% bei solchen mit mildem andauerndem Asthma (Odds Ratio 0.48, 95% confidence interval 0.28-0.84). Der Schwangerschaftsmonat oder das Trimester war nicht durchgängig mit Veränderungen der Schwere des Asthmas vergesellschaftet.

Fazit: Die Ausprägung des Asthmas während einer Schwangerschaft ist ähnlich der Ausprägung im Jahr vor der Schwangerschaft, vorausgesetzt, die Patientinnen setzen ihre verschriebene Medikation fort. Im Falle des Absetzens der Medikamente ist eine signifikante Verschlechterung von sogar milden Ausprägungsformen wahrscheinlich.

  1. Belanger K et al. Effect of pregnancy on maternal asthma symptoms and medication use. Obstet Gynecol 2010 Mar; 115:559.
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Stand: 25. Mai 2013