Medknowledge

Suchkatalog 

Home

Suche

Datenbanken

Newsletter

Bücher

Kontakt

Englisch

 

Ärzte (mit Login)

Forum für Fachkreise
Fachgebiete
Evidenzbas. Medizin
Medizindatenbanken
Leitlinien

Ärzte (ohne Login)

Online-Fortbildung
Qualitätsmanagement
DRG   ICD-10,  OPS 
Medizinprodukte/Firmen__

Recherche

Medline-Abstracts
Neue Medikamente
Literaturservice

Weiteres

Pharmaseiten-- 
Medizinstudium
Jobs   Ausland

 

Der Umgang mit implantierbaren Cardioverter-Defibrillatoren (ICD) in Hospizen, 2010

Viele sterbende Patienten in Hospizen erfahren Schocks, die von ICDs ausgelöst werden. Daher sind Leitlinien, Verhaltensregeln für Hospizen zur Deaktivierung (Ausschalten der Schock-Funktion) von ICDs erforderlich

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Kurze Mitteilung: Der Umgang mit implantierbaren Cardioverter-Defibrillatoren in Hospizen: Eine bundesweite Umfrage.

HINTERGRUND: Mitteilungen über die Deaktivierung von implantierbaren Cardioverter-Defibrillatoren (ICDs) bei Patienten am Ende ihres Lebens sind selten.

ZIEL: Es sollte untersucht werden, ob Hospize Patienten mit ICDs aufnehmen, ob solche Patienten ICD-Schocks erhalten, und wie die Hospize mit ICDs umgehen.

GESTALTUNG: Querschnitts-Fragebögen.

UMFELD: Nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Hospiz-Einrichtungen.

TEILNEHMER: 900 Hospize, von denen 414 vollständig antworteten.

MESSUNGEN: Es wurde die Häufigkeit, mit der Patienten mit ICDs aufgenommen wurden, die Häufigkeit mit der diese Patienten ICD-Schocks erhielten, die Existenz von Verhaltensregeln zur Deaktivierung von ICDs und die Häufigkeit der Deaktivierung von ICDs untersucht.

ERGEBNISSE: 97% der Hospize nahmen Patienten mit ICDs auf. 58% berichteten, dass innerhalb des letzten Jahres mindestens ein Patient einen ICD-Schock erhalten habe. Nur bei 10% der Hospize waren Verhaltensregeln zur Deaktivierung von ICDs vorhanden. Im Durchschnitt wurde bei 42% (95% Konfidenz-Intervall von 37% bis 48%) der Patienten mit ICD die Schock-Funktion deaktiviert.

EINSCHRÄNKUNG: Diese Studie basiert auf den Kenntnissen der jeweiligen Hospiz-Verwaltung.

SCHLUSSFOLGERUNG: Hospize nehmen Patienten mit implantierbaren Cardioverter-Defibrillatoren (ICDs) auf, und Patienten erhalten am Ende ihres Lebens ICD-Schocks. Die Versorgung von Patienten mit diesen Geräten kann möglicherweise verbessert werden, wenn sichergestellt wird, dass Hospize Verhaltensregeln zur Deaktivierung von ICDs besitzen. Die Autoren stellen ein Beispiel von Verhaltensregeln zur Deaktivierung bereit.

HAUPT-FINANZIERUNGS-QUELLE: Das Nationale Institut für Alterung und das Nationale Institut für Pflege-Forschung.

  1. Goldstein N et al. Management of implantable cardioverter-defibrillators in hospice: A nationwide survey. Ann Intern Med 2010 Mar 2; 152:296
Schlüsselwörter: hospiz, sterben, mortalität, sterbende patienten, Leitlinie, defibrillieren, leben verlängern, patientenverfügung, Kardioverter-Defibrillator, ICD, früh, Herzinfarkt, primärprophlaxe, sekundärprophylaxe, frühzeitig, Defibrillator-Implantation, Herzrythmusstörungen, Ventrikuläre Tachykardie, Prophylaxe, Myokardinfarkt, mortalität, Herzinsuffienz und Ejektionsfraktion, sterblichkeit, Defibrillatorimplantation, plötzlicher Herztod, kammerflimmern, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 
 

Patienten

Übersicht
Krankheiten
Fachkliniken
Medikamente-Preisvergleich

Home Kontakt Impressum  Newsletter Nutzungshinweise

Copyright © 2000 [Medknowledge.de]. Alle Rechte vorbehalten.

Stand: 25. Mai 2013