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Diabetische Neuropathie: durch Metformin verursachte Vitamin-B12-Mangel, 2010

Studie (1): Die Evidenzlage zeigt, dass Metformin mit der Vitamin-B12-Resorption im Darm interferiert, und die Vitamin-B12-Serumspiegel (Cobalamin) senkt. Dadurch kann Metformin eine periphere Neuropathie bei Patienten mit Diabetes-Typ-II verschlimmern. Weitere Studien sollten überprüfen, ob eine Vitamin-B12-Substitution bei Diabetes-Patienten, die Metformin einnehmen, von Vorteil sein kann.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Die Kombination von Metformin, erhöhten Homocystein- und Methylmalonsäurewerten sowie klinisch verschlechterter diabetisch

peripher Neuropathie.

ZIEL: Der Schweregrad der peripheren Neuropathie bei Diabetes-Patienten schwankt aus bisher ungeklärten Gründen.Die langfristige Einnahme von

Metformin ist sowohl mit einer Malabsorption von Vitamin B 12 (Cobalamin [Cbl]) als auch mit erhöhten Homocystein (Hcy)- und Methylmalonsäure (MMA)- Werten verbunden, was sich wiederum schädlich auf die peripheren Nerven auswirken kann. Die Absicht dieser Studie war es, die Beziehung zwischen der Einnahme von Metformin, den Cbl-, Hcy- und MMA-Werten und dem Schweregrad der peripheren Neuropathie bei Diabetikern zu klären.

Wir vermuteten, dass die Einnahme von Metformin mit niedrigeren Cbl-Werten, erhöhten Hcy- und MMA-Werten und schwererer peripherer Neuropathie ver-

bunden sein würde.

FORSCHUNGSDESIGN UND METHODEN: Es handelte sich um eine prospektive Fall-Kontroll-Studie an Patienten, die an Typ 2 Diabetes und gleichzeitig an symptomatischer peripherer Neuropathie litten. Verglichen wurden Patienten, die länger als 6 Monate Metformin einnahmen (n = 59) mit Patienten ohne Einnahme von Metformin (n = 63 ). Der Vergleich wurden mithilfe von klinischen Bewertungs-/Punkteystemen (Toronto Clinical Scoring System and Neuropathy Impairment Score), Laborwerten (Serumkonzentration von Cbl, erhöhte Hcy- und MMA-Konzentrationen) und elektrophysiologischen Messungen (Nerven-leitgeschwindigkeits-Studien) durchgeführt.

ERGEBNISSE: Die mit Metformin behandelten Patienten hatten erniedrigte Cbl-Werte und erhöhte MMA- und Homocystein-Werte.

Die klinischen Bewertungs-/Punktesysteme und elektrophysiologischen Messungen ermittelten bei diesen Patienten schwere periphere Neuropathien; die kumulative Metformindosis korrelierte stark mit diesen klinischen und paraklinischen Gruppenunterschiede.

FAZIT: Die Behandlung mit Metformin kann eine iatrogene Ursache für eine Exazerbation/ Verschlimmerung der peripheren Neuropathie bei Patienten mit Typ 2 Diabetes sein. Deshalb sollte eine regelmäßige Kontrolle auf Cobalamin-Mangel und eine systemische Cobalamin-Therapie sowohl zu Beginn als auch während der Behandlung mit Metformin in Betracht gezogen werden, um mögliche sekundäre Ursachen der Verschlechterung der peripheren Neuropathie zu erkennen.

  1. Wile DJ and Toth C. Association of metformin, elevated homocysteine, and methylmalonic acid levels and clinically worsened diabetic peripheral neuropathy. Diabetes Care 2010 Jan; 33:156.
Schlüsselwörter: Diabetes, Metformin, Vitamin-B12-Serumspiegel, Cobalamin, Methylmalon, säure, diabetische neuropathie, Zucker, Sulfonylharnstoff, Herzinsuffienz, Leberzirrhose, Laktatacidose, Diabetes Mellitus Typ-I, II, Glucophage, Sulfonylharnstoffe, Laktatazidose, Hypoglykämie, Blutzucker, Unterzuckerung, Glukophage, pnp, Homocystein, Methylmalonsäure, diabetische periphere Neuropathie, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 
 

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Stand: 25. Mai 2013