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Polymyalgie
Rheumatica (PMR) und Riesenzell-Arteriitis - Therapie-Leitlinien, England
2010
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Britische
Rheumatologie-Fachgesellschaften (BSR und BHPR)
haben in der Fachzeitschrift Rheumatology Leitlinien
zur Therapie von Polymyalgie Rheumatica (Risenzell-Arteriitis)
veröffentlicht. Die volle Leitlinie kann in
englischer Sprache im Internet angesehen werden (1).
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Darin
empfehlen die Rheumatologen unter anderem relativ
niedrige Einstiegdosen für die initiale
Kortisontherapie: Prednisolon 15mg/d für drei
Wochen, anschließend schrittweise Reduzierung.
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Diese
niedrige Steroid-Regime soll einerseits
therapeutisch effektiv sein, andererseits die
Kortikosteroid-Nebenwirkungen minimieren.
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Bei
Verdacht auf Riesenzellarteriitis, entweder alleine
oder in Verbindung mit PMR, sollen die Ärzte die
Therapie jedoch direkt mit einer höheren
Kortison-Dosis (40-60mg/d) beginnen.
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Anbei
ein Auszug aus der initiale Therapie-Empfehlung für
Polymyalgie Rheumatica (PMR):
"The
suggested regimen is:
-
Daily
prednisolone 15 mg for 3 weeks
-
Then
12.5 mg for 3 weeks
-
Then
10 mg for 4–6 weeks
-
Then
reduction by 1 mg every 4–8 weeks or alternate
day reductions (e.g. 10/7.5 mg alternate days,
etc.).."
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Die
Autoren betonen jedoch gleichzeitig, dass es eine
für alle Patienten passende Kortikosteroid-Regime
nach derzeitiger Evidenzlage nicht gibt.
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- Bhaskar
Dasgupta et al: BSR and BHPR guidelines for the management of
polymyalgia rheumatica. Rheumatology 2010 49(1):186-190
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Schlüsselwörter: Polmyalgie Rheumatica,
vaskulitis, myositis, dermatomyositis, kortison, kortikosteroid, leitlinie,
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