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Lungenembolie: einfacher Algorithmus führt zu weniger CT-Pulmonalisangiographien in der Notaufnahme, 2010

Studie - Algorithmus für CT-Pulmonalisangiographie (CTA): Notfallpatienten mit klinischem Verdacht auf Lungenembolie erhielten zunächst eine Röntgenaufnahme des Thorax . Wenn die Röntgenthoraxaufnahme ohne Befund war, wurde ein

Ventilations-Perfusionsszintigramm empfohlen, und dessen Befunde als positiv (hohe Wahrscheinlichkeit), negativ (sehr niedrige Wahrscheinlichkeit) oder als zweideutig interpretiert. Wenn jedoch der Rö-Thorax-Befund positiv war, wurde direkt eine CT-Pulmonalisangiographie (CTA) durchgeführt. Wenn die jeweilige Untersuchung (CTA oder Szintigramm) zweideutig oder abweichend vom klinischen Verdacht waren, wurde jeweils die alternative Untersuchung durchgeführt.

Einsatz von Ventilations-Perfusions-Szintigramm anstatt Computer-Tomographie hat bei selektierten Patienten die Strahlunbelastung um 20% vermindert.

Es wäre auch interessant gewesen, zu überprüfen, ob die Strahlenbelastung weiter reduziert werden konnte, wenn die D-Dimer-Testing auch in das Algorithmus integriert gewesen wäre.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Sicherer und einfacher Algorithmus führt zu weniger CT-Pulmonalisangiographien in der Notaufnahme und verminderter Strahlenbelastung der Patienten

Das Ziel einer Studie, die im „American Journal of Roentgenology“ erschien, war es, zu bestimmen, ob die Strahlenexposition bei Patienten mit Verdacht auf Lungenembolie durch den verstärkten Einsatz der Ventilations-Perfusions-Szintigraphie und weniger CT-Pulmonalisangiographien nach einer Intervention (Schulungen) gesenkt werden kann.

Im Dezember 2006 und Januar 2007 wurden in radiologischen und nuklearmedizinischen Abteilungen sowie Notaufnahmen gemeinschaftliche Schulungen bezüglich der Strahlendosis und der Treffsicherheit der Ventilations-Perfusionsszinitgraphie bei der Diagnose einer Lungenembolie abgehalten. Zur Reduktion der Strahlenbelastung wurde ein Algorithmus für die bildgebenden Verfahren eingeführt, bei dem Notfallpatienten mit klinischem Verdacht auf Lungenembolie zunächst eine Röntgenaufnahme des Thorax erhielten. Wenn die Röntgenthoraxaufnahme ohne Befund war, wurde ein Ventilations-Perfusionsszintigramm empfohlen, andernfalls eine CT-Pulmonalisangiographie. Es wurden retrospektiv die Anzahl und die Ergebnisse der CT-Pulmonalisangiographie sowie der Ventilations-Perfusionsszintigraphie bestimmt und die mittlere Strahlendosis vor und nach der Intervention berechnet. Falsch-negative Ergebnisse waren definiert als nachfolgend stattgefundene Thromboembolie innerhalb von 90 Tagen.

Ergebnisse:

Die Anzahl der CT-Pulmonalisangiographien nahm von 1234 im Jahr 2006 auf 920 im Jahr 2007 ab. Die Anzahl der Ventilations-Perfusions-Szintigramme stieg von 745 im Jahr 2006 auf 1216 im Jahr 2007 an. Die mittlere effektive Strahlendosis konnte um 20% verringert werden und zwar von 8 mSv im Jahr 2006 auf 6,4 mSv im Jahr 2007. Die Patienten, bei denen im Jahr 2006 eine CT-Pulmonalisangiographie bzw. eine Ventilations-Perfusionsszintigraphie durchgeführt wurde, waren vom Alter her vergleichbar. Im Jahr 2007 waren die Patienten, die ein Ventilations-Perfusions-Szintigramm erhielten, signifikant jünger. Es gab keinen signifikanten Unterschied bezüglich der Falsch-negativ-Raten zwischen der CT-Pulmonalisangiographie und dem Ventilations-Perfusions-Szintigramm im Jahr 2006 und 2007 (zwischen 0,8 und 1,2).

Fazit:

Nach einer Intervention (Schulungen) änderte sich das praktische Verhaltensmuster der Ärzte, was zu einer geringeren Strahlenbelastung bei Notfallpatienten mit Verdacht auf Lungenembolie führte ohne die Sicherheit dieser Patienten zu beeinträchtigen.

  1. Stein EG et al. Success of a safe and simple algorithm to reduce use of CT pulmonary angiography in the emergency department. AJR Am J Roentgenol 2010 Feb; 194:392.
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Stand: 25. Mai 2013