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Therapie der pektanginösen Symptome: perkutane koronare Intervention (PCI) vs. medikamentöse Therapie, 2010

Eine aktuelle Meta-Analyse analysierte Studien, die perkutane koronare Intervention (PCI) mit medikamentöser Therapie bei Patienten mit stabiler Koronarar Herzkrankheit mit pektanginösen Beschwerden verglichen.. In den früheren Studien wurden während der PCI lediglich eine Angioplastie durchgeführt, bei den neueren erhielten die meisten Patienten einen Stent.

Die Ergebnisse zeigten, dass perkutane koronare Intervention (PCI) bei dieser Indikation nicht unbedingt die bessere Wahl war, neuere medikamentöse Therapien waren ähnlich effektiv.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Meta-Analyse: Wirksamkeit von perkutaner koronarer Intervention gegenüber konventioneller Therapie bei der Behebung von pektanginösen Beschwerden.

HINTERGRUND: Es haben bereits einige Meta-Analysen die Wirksamkeit einer perkutanen koronaren Intervention (engl. PCI) mit konventioneller, medikamentöser Therapie verglichen, doch keine dieser Analysen konzentrierte sich dabei auf die Linderung der pektanginösen Beschwerden.

ZIEL: Das Ziel war es, eine Zusammenfassung der vorliegenden Evidenz bezüglich des Ausmaßes der Behebung von pektanginösen Beschwerden durch PCI im Vergleich zu einer konventionellen, medikamentösen Therapie bei Patienten mit stabiler koronarer Herzkrankheit zu erstellen.

DATEN-QUELLEN: Jeweils ohne Spracheinschränkungen wurden die Cochrane-Bibliothek (1993 bis Juni 2009), EMBASE (1980 bis Juni 2009) und MEDLINE (1950 bis Juni 2009) durchsucht.

STUDIEN-AUSWAHL: Zwei unabhängige Gutachter überprüften jeweils Referenzen um randomisierte, kontrollierte Studien von PCI im Vergleich zu medikamentöser Therapie bei Patienten mit stabiler koronarer Herzerkrankung zu identifizieren.

DATEN-EXTRAKTION: Zwei unabhängige Gutachter extrahierten Daten bezüglich der Patienten-Charakteristika, Durchführung der Studie und Ergebnisse. Ein Random-Effects-Modell wurde benutzt, um die Daten bezüglich pektanginöser Beschwerdefreiheit zu kombinieren und um stratifizierte Analysen durchzuführen, basierend auf der Dauer der Nachbeobachtungszeit, der Berücksichtigung von Patienten mit kürzlich zurückliegendem Myokard-Infarkt, dem Einsatz von koronaren Stents, dem Rekrutierungs-Zeitraum und dem evidenzbasierten Einsatz von Medikamenten.

DATEN-ERSTELLUNG: 14 Studien mit insgesamt 7.818 Patienten erfüllten die definierten Kriterien für eine Berücksichtigung in der Analyse. Obwohl PCI mit einem allgemeinen Nutzen bezüglich pektanginöser Beschwerdefreiheit assoziiert war (Wahrscheinlichkeitsverhältnis: 1,69; 95% Konfidenzintervall [KI]: 1,24 – 2,30) konnte eine deutliche Heterogenität zwischen den Studien beobachtet werden. Der zusätzliche Vorteil von PCI in älteren Studien (Wahrscheinlichkeitsverhältnis: 3,38; 95% KI: 1,89-6,04) war in neueren Studien deutlich geringer und möglicherweise nicht vorhanden (Wahrscheinlichkeitsverhältnis: 1,13; 95% KI: 0,76 – 1,68). Es konnte eine inverse Verbindung zwischen der Benutzung evidenzbasierter medikamentöser Therapie und dem durch PCI zusätzlich erzielten Nutzen beobachtet werden.

EINSCHRÄNKUNGEN: Informationen über die langfristige Benutzung der Medikamente lagen in den meisten Studien nur unvollständig vor. Medikamenten-freisetzende Stents wurden nur in wenigen Studien benutzt. Die Meta-Regressions-Analysen wurden unter der Benutzung von zusammengefassten Daten auf Studien-Ebene aus wenigen Studien erstellt.

SCHLUSSFOLGERUNG: Perkutane koronare Intervention war im Vergleich zu einer medikamentösen Therapie mit einer größeren Freiheit von pektanginösen Beschwerden verbunden, allerdings war dieser Vorteil in aktuelleren Studien deutlich vermindert. Bei dieser Beobachtung scheint eine Rolle zu spielen, dass in den neueren Studien häufiger eine evidenzbasierte medikamentöse Therapie durchgeführt wurde.

PRIMÄRE-FINANZIERUNGS-QUELLE: Kanadisches Institut für Gesundheitsforschung.

  1. Wijeysundera HC et al. Meta-analysis: Effects of percutaneous coronary intervention versus medical therapy on angina relief. Ann Intern Med 2010 Mar 16; 152:370
Schlüsselwörter: medikamente, Herzinfarkt-KHK-Stent, Multi-Vitamine, PCI, notfall, Restenose, Vitamin, Folsäure, perkutane koronarer Intervention, Homocystein-Spiegel, Stent-Implantation, PTCA, Perkutane koronare Intervention,infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 
 

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Stand: 25. Mai 2013