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Was bringt
eine interaktive Kommunikation von zusammenarbeitenden Haus- und
Fachärzten? 2010
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Wenn
Hausärzte und Fachärzte kommunizieren, scheint es,
dass die Patienten davon profitieren.
Die Kommunikations-Methoden waren: persönliche
Treffen, elektronische und papiergebundene Briefe,
Notizen, Telefon-Diskussionen, und Videokonferenzen.
Patienten-Outcome wurden anhand der HbA1c-Werte
(Senkung durch Kommunikation um 1.4%) in
Diabetes-Studien und der Depressions-Skalen
(Kommunikationseffekt war größer als der von
Antidepressiva) bei psychiatrie-Studien bewertet.
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Ausführlichere Daten
der aktuellen Studie (1):
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Was
bringt eine interaktive Kommunikation von zusammenarbeitenden Haus-
und Fachärzten?
Ob
kollaborative Versorgungsmodelle, die eine interaktive Kommunikation
(zeitgerecht, direkter Zweiwege-Austausch von sachbezogenener
klinischer Information zwischen Hausarzt und Facharzt) ermöglichen,
die Patientenergebnisse verbessern, ist unbekannt. Das Ziel einer
Metaanalyse, die in den „Annals of Internal Medicine“ erschien,
war die Bewertung der Auswirkungen einer interaktiven Kommunikation
zwischen zusammenarbeitenden Haus- und Fachärzten auf die
Patientenergebnisse in der ambulanten Versorgung.
Datenquellen
waren PubMed, Psycinfo, EMBASE, CINAHL, Cochrane Datbase of Systematic
Reviews, Database of Abstracts of Reviews of Effects und Web of
Science von Juni 2008, außerdem sekundäre Referenzen ohne
Spracheinschränkung. Aus 23 Studien, die die Auswirkungen einer
interaktiven Kommunikation zwischen kollaborierenden Hausärzten und
Fachärzten auf die Ergebnisse von Diabetespatienten, psychiatrisch
erkrankten Patienten und krebskranken Patienten untersuchten,
extrahierte ein Untersucher die Daten und ein zweiter überprüfte
sie. Die Studienqualität wurde anhand einer 13-Punkte-Checkliste
bewertet. Meinungsverschiedenheiten wurden durch eine Konsensusmeinung
beseitigt. Die Hauptzielparameter für die Analyse wurden von Prüfern
ausgewählt, die bezüglich der Ergebnisse verblindet waren.
Die
Meta-Analyse ergab Hinweise auf durchgängig bestehende Auswirkungen
bei 11 randomisierten und 7 nicht randomisierten Studien über die
psychische Gesundheit sowie 5 nicht randomisierten Diabetesstudien.
Diese Ergebnisse blieben bei der Sensitivitätsanalyse erhalten. Die
Meta-Regression lieferte Hinweise darauf, dass Studien, die
Interventionen zur Qualitätsverbesserung des Informationsaustausches
einschlossen, größere Auswirkungen auf die Patientenergebnisse
hatten als diejenigen, die das nicht taten.
Limitaitonen:
Weil die kollaborativen Interventionen von Natur aus vielseitig waren,
konnte die Effizienz der interaktiven Kommunikation für sich genommen
nicht bestimmt werden. Der Einschluss von Studien mit niedrigerer
interner Validität ließ das Risiko für Fehler ansteigen. Es wurde
keine onkologische Studie ausgewertet.
Fazit:
Beständige
und klinisch relevante Auswirkungen legen nahe, dass eine interaktive
Kommunikation zur Verbesserung der Effizienz der hausärztlichen
Versorgung beträgt.
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- Foy
R et al. Meta-analysis: Effect of interactive communication
between collaborating primary care physicians and specialists. Ann
Intern Med 2010 Feb 16; 152:247.
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Schlüsselwörter:ärzte, interaktive
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