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Hormontherapie bei Frauen in der Postmenopause: Wovon hängt das Thromboserisiko ab? 2010

Ergebnisse einer großen Beobachtungsstudie legt die Schlussfolgerung nah, dass die transdermal (über die Haut) verabreichte Östrogene alleine oder in Kombination mit Progesteron im Gegensatz zu oraler Verabreichung das venöse Thromboembolie-Risiko nicht erhöhen.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Hormontherapie bei Frauen in der Postmenopause: Wovon hängt das Thromboserisiko ab?

Bei Frauen in der Postmenopause steigt das Risiko für eine venöse Thromboembolie unter einer oralen Östrogentherapie an. Obwohl kürzlich erhobene Daten zeigen, dass transdermales Östrogen bezüglich des Thromboserisikos als sicher betrachtet werden kann, ist die Bedeutung der Applikationsart des Östrogens und die Bedeutung des Begleitprogesterons noch nicht gänzlich erforscht.

In einer Studie, die in „Arteriosclerosis, Thrombosis, and Vascular Biology“ erschien, wurden die Daten aus der französischen E3N-Kohorte mit Frauen der Jahrgänge 1925 bis 1959, die zweimal jährlich anhand eines Fragebogens nachbeobachtet wurden, verwendet. Die Studienpopulation bestand aus 80 308 postmenopausalen Frauen (durchschnittliche Nachbeobachtungszeit: 10,2 Jahre), darunter 549 dokumentierte erstmalig aufgetretene idiopathische Thromboembolien. Die Hazard Ratios und die 95%-Konfidenzintervalle wurden anhand von Cox-Modellen geschätzt. Verglichen mit Frauen, die nie eine Hormontherapie erhalten hatten, war das Thromboserisiko bei Frauen, die eine Hormontherapie hinter sich hatten, nicht erhöht. Oral eingenommene Östrogene waren assoziiert mit einem erhöhten Thromboserisiko, nicht jedoch transdermal applizierte. Das Thromboserisiko unterschied sich signifikant je nachdem welcher Progesterontyp eingesetzt wurde: Es gab keinen signifikanten Unterschied bei Progesteron, Pregnanen und Nortestosteronen. Norpregnane waren jedoch mit einem erhöhten Thromboserisiko assoziiert.

Fazit:

Diese große Studie ergab, dass die Applikationsart des Östrogens und der Typ des Begleitprogesterons zwei wichtige Faktoren für das Thromboserisiko bei postmenopausalen Frauen unter Hormontherapie sind. Transdermal applizierte Östrogene alleine oder in Kombination mit Progesteron könnten möglicherweise als sicher bezüglich des Thromboserisikos betrachtet werden.

  1. Canonico M et al. Postmenopausal hormone therapy and risk of idiopathic venous thromboembolism: Results from the E3N cohort study. Arterioscler Thromb Vasc Biol 2010 Feb; 30:340.
Schlüsselwörter: Hormontherapie, Frauen in Postmenopause, Primärprävention-Hormontherapie, Herzinfarkt, Thrombose, Östrogen, Hormonsubstitution, Progestin, embolie, thromboembolie, antikagulation, lyse, Hormonersatztherapie, Lungenembolie, Brustkrebs, Nebenwirkung, thromboserisiko, Myokardinfarkt, Wechseljahre, Menopause, KHK, Koronare Herzkrankheit, Frauen und Schlaganfall, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 
 

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Stand: 25. Mai 2013