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Antibiotika zur Therapie der Prostatitis, die mit einem leicht erhöhten PSA-Wert einhergeht, 2010

Studie (1): Der Rückgang des PSA unter Antibiotika ist kein Anzeichen für die Abwesenheit von Prostatakrebs.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Abnahme des Prostataspezifischen Antigens und die Diagnose von Prostatakrebs: Antibiotikum versus Placebo

Entzündungen der Prostata können zu einem Anstieg des Prostataspezifischen Antigens (PSA) im Blutserum führen und somit den Nutzen dieses Parameters zunichtemachen. Wiederholte Messung des PSA nach einer abwartenden bzw. antibiotischen Therapie ergeben widersprüchliche Aussagen bezüglich einer optimalen Ausschlussstrategie dieses Störfaktors auf ein Screening für Prostatakrebs. Dieser Sachverhalt wurde untersucht bei Patienten mit einer Typ IV oder asymptomatischen Entzündung der Prostata sowie erhöhtem PSA. Untersucht wurden 200 Männer zwischen 50 und 57 Jahren mit einer erhöhten Konzentration des PSA (zwischen 2.5 und 10 ng/dl). Von diesen wurden 98 (49%) mit einer Typ IV Prostatitis diagnostiziert. In einer prospektiven Doppleblindstudie erhielten 49 zufällig ausgewählte Patienten ein Placebo (Gruppe 1), und 49 Patienten erhielten 500mg Ciprofloxacin zweimal täglich für 4 Wochen (Gruppe 2). Das PSA wurde nach der Behandlung erneut bestimmt und alle Patienten erhielten eine transrektal ultraschallgesteuerte Biopsie der Prostata.

Ergebnisse: In Gruppe 1 war bei 29 (59.18%) Patienten das PSA gesunken und bei 9 (31%) war die Biopsie positiv auf ein Karzinom, während in Gruppe 2 das PSA bei 26 (53.06%) gesunken war und 7 (26.9%) mit Prostatakrebs diagnostiziert wurden. Es gab keinen statistischen Unterschied in beiden Gruppen bezüglich der Abnahme der PSA Konzentration nach Therapie oder dem Vorhandensein eines Tumors.

Fazit: In Konsens mit der gängigen Literatur wurde ein beträchtlicher Teil der Patienten (49%) mit einer Typ IV Prostatitis und einer erhöhten Konzentration an Prostataspezifischem Antigen diagnostiziert. Von diesen Patienten nahm die Konzentration bei 26.9% bis 31% nach einer antibiotischen bzw. Therapie mit einem Placebo ab und es wurde gleichzeitig per Biopsie ein Prostatakarzinom festgestellt. Der Rückgang des Prostataspezifischen Antigens ist kein Anzeichen für die Abwesenheit von Prostatakrebs.

  1. Stopiglia RM et al. Prostate specific antigen decrease and prostate cancer diagnosis: Antibiotic versus placebo prospective randomized clinical trial. J Urol 2010 Mar; 183:940.
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Stand: 25. Mai 2013