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Lungenembolie:
Wie schnell löst sich die Embolie im Computertomographie-Angiographie
(CTA), 2010
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Viele
Lungenembolien sind bei antikoagulierten Patienten
im CTA nach 2 Wochen nicht mehr nachweisbar
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Wissenschaftlar
aus den USA gingen der Frage nach, wie schnell sich eine Lungenembolie
(PE: pulmonale Embolie) bei Computertomographie-Angiographie (CTA)
auflöst, und nicht mehr nachweisbar wird. In der retrospektiven
Sutdie wurden die Daten der 814 Patienten analysiert, die eine akute
PE bei CTA hatten, und keine Lyse-Therapie erhalten hatten (Mednowledge-Anmerkung:
Es ist anzunehmen, dass die Patienten trotz Lungenembolie
kreislaufstabil waren, ansonsten wären sie Kandidaten für eine
Lyse-Therapie gewesen).
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Patienten wurden einer Kontroll-CTA unterzogen. Bis auf einen Patient
hatten alle eine Antikoagulation erhalten (Mednowledge-Anmerkung:
Auch hier ist es anzunehmen, dass die Patienten vorwiegend
therapeutische Heparin-Therapie erhielten).
Komplette
Auflösung (d. h. Embolie in CTA nicht mehr sehbar) trat bei folgenden
Konstellationen auf:
-
in
0 von 1 Patient mit Kontroll-CTA 1 Tag später
-
in
6 von 15 Patienten (40%) mit Kontroll-CTA in den Tagen 2–7
-
in
5 von 10 Patienten (50%) mit Kontroll-CTA in den Tagen 8–14
-
in
9 von 11 Patienten (82%) mit Kontroll-CTA in den Tagen 15–21
-
in
7 von 11 Patienten (64%) mit Kontroll-CTA in den Tagen 22–28
-
in
17 of 21 Patienten (81%) mit Kontroll-CTA in den Tagen 28
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Während
der Tage 2 bis 7 trat die Auflösung häufiger in den Haupt- und
Lobär-Pulmonalgefäßen als in den kleinen segmentalen Ästen auf.
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Fazit:
Die Forscher zogen die Schlussfolgerung, dass die meisten Patienten
(81%) nach 28 Tagen eine komplette Auflösung der Lungenembolie in der
CT-Angiographie zeigten. Die Lungenembolien der Haupt- und
Lobär-Pulmonalgefäße lösten sich schneller als die der segmentalen
Kleingefäße.
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Mednowledge-Anmerkung:
Auch wenn die Zahl der Patienten, die eine Kontroll-CTA erhielten
klein war, liefert die Studie wichtige Erkenntnisse über den Verlauf
einer Lungenembolie unter Antikoagulationstherapie.
Die
Patienten in der Studie erhielten keine Lyse-Therapie, aber eine
Antikoagulation (vermutlich therapeutische Heparingabe). Und das
scheint zumindest bei kreislauf-stabilen Patienten funktioniert zu
haben. Viele Lungenembolien waren selbst nach 2 Wochen in
CT-Angiographie nicht mehr nachweisbar.
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- Stein
PD et al. Resolution of pulmonary embolism on CT pulmonary
angiography. AJR Am J Roentgenol 2010 May; 194:1263.
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Schlüsselwörter:Lungenembolie, lyse,
röntgen, lungen-szintigraphie, auflösung, Diagnose, mrt,
Mehrschicht-Computertomographie, CT Angiographie, CTA, Embolie, Lunge,
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