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Herzinfarkt:
„Time to Perfusion“ entscheidet
über Leben und Tod, 02.06.2010
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Leitlinien-Empfehlungen
oder auch Ergebnisse der randomisierten Studien sind
durchaus auf den Klinikalltag übertragbar
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"Eine
Datenbank-Analyse im US-amerikanischen Ärzteblatt (1) zeigt, wie
wichtig bei einem ST-Hebungsinfarkt (STEMI) die rasche
Revaskularisierung der Koronararterie ist. Jede Verzögerung
verschlechterte die Überlebenschancen der Patienten.
Die
überragende Bedeutung des Zeitfaktors war bereits in den
randomisierten klinischen Studien deutlich geworden, die in den
letzten Jahrzehnten zunächst zur Fibrinolyse und später zur
perkutanen koronaren Intervention (PCI) durchgeführt wurden.
Die
Leitlinien setzen deshalb anspruchsvolle Zeitlimits. Vom Eintreffen
des Patienten in der Klinik bis zum Beginn der Infusion des
Fibrinolytikums sollen nicht mehr als 30 Minuten vergehen. Für die
(heute bevorzugte) perkutane koronare Intervention (PCI) wird eine “door-to-ballon”
Zeit von weniger als 90 Minuten gefordert...
In
den wesentlichen Endpunkten hatte das Überschreiten des Zeitlimits
eine Verschlechterung der Prognose zur Folge. Die 30-Tages-Sterberate
stieg von 3,3 auf 6,6 Prozent an (adjustierte Odds Ratio 2,14;
95-Prozent-Konfidenzintervall 1,21-3,93)..."Mehr
im DÄ...
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Schlüsselwörter: zeit, Herzinfarkt,
katheter-untersuchung, bypass, PCI, Lyse-therapie, myokardinfarkt,
schlagafnall, leitlinie, lysetherapie, Time to Perfusion,
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