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Schwere Depression - Neuere Pharmakotherapie: Antidepressiva-Übersicht , 2010

In der Fachzeitschrift "Der Arzneimittelbrief" ist in der Ausgabe 5/2010 ein ausführlicher Artikel mit dem Titel "Neuere Befunde zur Pharmakotherapie schwerer Depressionen" publiziert.

In dem Artikel wird ein Übersicht zur Vorgehensweise bei leichter bis schwerer unipolarer Depression gegeben. Die Depressionsskala nach Hamilton wird zur Diagnose und Beurteilung des Depressionschweregrades empfohlen.

Die wichtigsten Empfehlungen der Übersicht:

  • Bei leichten Depressionen sollte aufgrund des ungünstigen Nutzen-Risiko-Profils nur in Ausnahmefällen Antidepressiva eingesetzt werden. Hier wird in erster Linie Psychotherapie empfohlen.

  • Bei mittlerer und schwerer Depression sollte neben der Psychotherapie auch Antidepressiva eingesetzt werden.
    --Dabei sind die selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) Mittel der Wahl, insbesondere Citalopram (Cipramil®) und Sertralin (Zoloft®).

  • Falls ein Patient auf ein SSRI nicht ausreichend anspricht, wird eine Umstellung auf die dual wirksame SNRI Venlafaxin (Trevilor®) in höherer Dosierung oder auf ein und trizyklisches [Amitryptillin (Saroten)] oder tetrazyklisches Antidepressivum [Mirtazapin (Remergil®)] empfohlen, sofern diese gut vertragen werden.

  • Weitere Therapieversuche wie z.B. Lithium-Augmentierung (Wirkprinzip: Verstärkung der Wirkung der Antidepressiva), oder Kombination verschiedener Antidepressiva sollten Fachärzten für Psychiatrie und Psyhotherapie überlassen werden.


In Medknowledge hatten wir 2009 ebenfalls eine Meta-Analyse (1) vorgestellt, in dem Antidepressiva der neuen Generation vorgestellt und zwölf Präparate miteinander verglichen wurden.

  1. Meta-Analyse zu Antidepressiva der neuen Generation: Zwölf Präparate im Vergleich, 2009

Schlüsselwörter: unipolare depression, manie, schwere depressionen, Antidepressiva, Suizid, Depressionen, Escitalopram, Cipralex, SSRI Escitalopram, Cipralex, SSRI Sertralin, Zoloft, SNRI Venlafaxin, Trevilor, bipolare depression, tetrazyklisches Antidepressivum Mirtazapin, Remergil, Citalopram, Cipramil, SNRI Duloxetin, Cymbalta, SNRI Reboxetin, Edronax, SNRI Milnacipran, SSRI Fluvoxamin, Fevarin, Paroxetin, Tagonis, SSRI Fluoxetin, Fluctin, atypisches Antidepressivum, bupropion, Elontril, Depression, selbstmord, selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer, Antidepressivum, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 
 

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Stand: 25. Mai 2013