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Cochrane:
Sauerstoff-Gabe nach Herzinfarkt nicht evidenzbasiert, 17.06.2010
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Aus den aktuellen
Studien könnte man könnte einfach ohne großen
Federlesens die Schlussfolgerung ziehen, die
Patienten sollen erst dann Sauerstoff bekommen, wenn
die BGA und/oder Sauterstoffsättigung eine Hypoxämie
zeigt.
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"Die
Maskenbeatmung mit Sauerstoff, eine verbreitete Praxis in der
Akuttherapie des Herzinfarktes, ist nach Einschätzung einer
Meta-Analyse in den Cochrane Database of Systematic Reviews (1, 2)
nicht evidenzbasiert. Es gebe sogar Hinweise auf eine mögliche
Schädigung.
Erst vor wenigen Tagen hatte eine Beobachtungsstudie im US-amerikanischen
Ärzteblatt die hochdosierte
Sauerstoffbehandlung im Rahmen der Reanimation nach einem
Herzstillstand infrage gestellt: Patienten, die nach eine
Sauerstoffgabe „hyperoxämisch“ die Klinik erreichten, hatten eine
deutlich höhere Sterblichkeit als Patienten mit einer normalen
Sauerstoffsättigung in der Blutgas-Analyse. Jetzt weist eine
spanisch-britische Arbeitsgruppe darauf hin, dass auch die
Sauerstoffgabe in der Akutversorgung des Herzinfarktes auf tönernen
Füßen steht...
Die
Forscher fordern dringend die Durchführung einer randomisierten
Studie zu dieser Frage. Der Editorialist Clive Weston von der School
of Medicine in Swansea rät derweil dazu, die Sauerstoffbeatmung
gezielt bei Patienten mit einer Hypoxämie einzusetzen und die
Dosierung so zu wählen, dass eine Hyperoxämie nach Möglichkeit
vermieden werde..."Mehr
im DÄ...
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Schlüsselwörter:Akuter Herzinfarkt,
Sauerstoff-Gabe nicht evidenzbasiert, schlaganfall, polytrauma,
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