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Aerogene Übertragung von Clostridium difficile durch symptomatische Patienten, 2010

Aus den meisten Luftproben, die aus der Umgebung (vor allem an der Bettseite) ) der symptomatischen Patienten entnommen wurden, wuchs der Erreger Clostridium difficile. Die Ergebnisse betonen, wie wichtig es ist, die Hygiene-MaßnahBmen wie kontinuierliche Oberflächen-Desinfektion einzuhalten, und die Patienten so bald wie möglich nach Beginn der Diarrhö in einem Einzelzimmer zu isolieren.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Aerogene Übertragung von Clostridium difficile durch symptomatische Patienten

Die hohe Infektiosität und weitverbreitete Umweltkontamination durch Clostridium difficile legt die Vermutung einer aerogenen Übertragung von Sporen nahe. In einer Studie, die in „Clinical Infectious Diseases“ erschien, wurde Clostridium difficile in der Luft sowie in der Umwelt symptomatischer Patienten mit einer Clostridium difficile-Infektion gemessen. Es wurden Proben der Umgebungsluft von 63 Patienten mit einer Clostridium difficile-Infektion über insgesamt 180 Stunden sowie über 101 Stunden bei Kontrollpatienten genommen. Oberflächenproben wurden aus der Umgebung der Patienten und von Gemeinschafts-bereichen auf der Station gewonnen. Zur Feststellung eines Bezugs zueinander wurden Clostridium difficile-Isolate durch Ribotyping und mulitlocus variable-number tandem-Analyse (MLVA) charakterisiert.

Ergebnisse:

Von den 50 zuerst untersuchten Patienten (jeder eine Stunde lang) hatten nur 12% positive Luftproben, zumeist diejenigen mit akuten Symptomen der Clostridium difficile-Infektion (10% vs. 2% der asymptomatischen Patienten). Die Umgebungsluft von 10 symptomatischen Patienten wurde jeweils für 10 Stunden über 2 Tage intensiv untersucht sowie insgesamt 346 Oberflächenproben genommen. Clostridium difficile konnte in der Mehrzahl der Fälle aus der Umgebungsluft isoliert werden (bei 7 von 10 untersuchten Patienten) und bei 9 Patienten auch an Oberflächen der Umgebung nachgewiesen werden. Bei 60% der Patienten wurde sowohl die Luft- als auch die Oberflächenumgebung positiv auf Clostridium difficile getestet. Die molekulare Charakterisierung bestätigte die epidemiologische Verbindung zwischen den Erkrankungsfällen und der aerogenen Ausbreitung bzw. der Umweltkontamination. 

Fazit:

Die aerogene Übertragung von Clostridium difficile tritt häufig und sporadisch bei Patienten mit einer symptomatischen Clostridium difficile-Infektion auf. Das kann die weitverbreitete Dissemination von ansteckenden Stämmen erklären. Die Ergebnisse betonen, wie wichtig es ist, die Patienten so bald wie möglich nach Beginn der Diarrhö in einem Einzelzimmer zu isolieren um die Verbreitung von Clostridium difficile einzuschränken.

  1. Best EL et al. The potential for airborne dispersal of Clostridium difficile from symptomatic patients. Clin Infect Dis 2010 Jun 1; 50:1450.
Schlüsselwörter:Clostridium difficile, infektion, ansteckung, pseudomembranöse kolitis, isolierung, Aerogene Übertragung, luft, aerogen, Clostridien, symptomatische Patienten, durchfall, diarrhoe, hygiene, einzimmer-isolierung, ansteckung, krankenhaus,infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 
 

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Stand: 25. Mai 2013