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Zähneputzen, schlechte Oralhygiene und kardiovaskuläres Risiko, 2010

Menschen, die nie oder selten ihre Zähne putzen, haben 70% höheres Risiko für kardivoaskuläre Krankheiten (wie Herzinfarkt oder Schlaganfall). Also es könnte nicht schaden, wenn Ärzte ihre Patienten, vor allem die mit schlechtem Zahnstatus, ermuntern, Zähne regelmäßig zu putzen, und eine Oralhygiene durchzuführen.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Zähneputzen, Entzündung und das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen – welchen Zusammenhang gibt es?

Das Ziel einer Studie, die im „British Medical Journal“ erschien war es, zu untersuchen ob das Zahnputzverhalten mit kardiovaskulären Erkrankungen sowie Entzündungsparametern (C-reaktives Protein) und Gerinnungswerten (Fibrinogen) assoziiert ist. Am „Scottish Health Survey“, einer nationalen populationsbasierten Erhebung mit einer repräsentativen Stichprobe der schottischen Allgemeinbevölkerung nahmen 11 869 Männer und Frauen im mittleren Alter von 50 Jahren teil. Hauptzielparameter war die Mundhygiene, welche anhand von Berichten der Teilnehmer, wie häufig sie die Zähne putzen, bewertet wurde. Die Erhebungen wurden prospektiv mit klinischen Krankenakten verknüpft und proportionale Hazard-Modelle nach Cox benutzt um das Risiko von Ereignissen einer kardiovaskulären Erkrankung oder eines Todesfalls je nach Mundhygiene einzuschätzen. Der Zusammenhang zwischen Mundhygiene und Entzündungszeichen bzw. Gerinnungswerten wurde mit Hilfe von allgemeinen linearen Modellen mit Anpassung bei einer Untergruppe an Teilnehmern (n=4830) untersucht

 

Ergebnisse:

Es gab insgesamt 555 Ereignisse einer kardiovaskulären Erkrankung über einen durchschnittlichen Zeitraum von 8,1 Jahren Nachbeobachtungszeit, von denen 170 tödlich endeten. Bei 74% (411) der Ereignisse lautete die Hauptdiagnose Koronare Herzkrankheit. Teilnehmer, die über eine schlechte Mundhygiene berichteten (das heißt sie putzten nie oder kaum die Zähne) hatten ein erhöhtes Risiko für ein Ereignis einer kardiovaskulären Erkrankung (Hazard Ratio 1,7) bei einem Modell mit voller Anpassung. Sie hatten auch erhöhte Konzentrationen von C-reaktivem Protein und Fibrinogen.

 

Fazit: Eine schlechte Mundhygiene ist assoziiert mit einem höheren Risiko für eine kardiovaskuläre Erkrankung und geringgradige Entzündung obwohl noch festgestellt werden muß, ob der Zusammenhang kausaler Natur ist. 

  1. de Oliveira C et al. Toothbrushing, inflammation, and risk of cardiovascular
    disease: Results from Scottish Health Survey. BMJ 2010 May 27; 340:c2451.
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Stand: 25. Mai 2013