Medknowledge

Suchkatalog 

Home

Suche

Datenbanken

Newsletter

Bücher

Kontakt

Englisch

 

Ärzte (mit Login)

Forum für Fachkreise
Fachgebiete
Evidenzbas. Medizin
Medizindatenbanken
Leitlinien

Ärzte (ohne Login)

Online-Fortbildung
Qualitätsmanagement
DRG   ICD-10,  OPS 
Medizinprodukte/Firmen__

Recherche

Medline-Abstracts
Neue Medikamente
Literaturservice

Weiteres

Pharmaseiten-- 
Medizinstudium
Jobs   Ausland

 

Zervixkarzinomfrüherkennung: Welche  Screeningintervalle werden von den Ärzten empfohlen? 2010

Die Adhärenz der Ärzte zur Umsetzung der Leitlinien hinsichtlich Zervixkarzinomfrüherkennung lässt zu Wünschen übrig.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Zervixkarzinomfrüherkennung: DNA-Test auf Humanes Papillomavirus (HPV-Test) plus zytologischer Test nach Papanicolaou versus Papanicolaou-Test alleine - welche  Screeningintervalle werden von den Ärzten empfohlen? 

Richtlinien empfehlen bei Frauen ab 30 Jahren ein Screeningintervall von drei Jahren nach unauffälligem zytologischem Test nach Papanicolaou (im Folgenden als Pap-Test bezeichnet) oder bei einem unauffälligen kombinierten Screeningbefund (unauffälliger Pap-Test/negativer HPV-Test). In einer Studie, die in den „Archives of Internal Medicine“ erschien, wurden Empfehlungen von amerikanischen Hausärzten bezüglich der Screeningintervalle bei Einsatz eines zusätzlichen HPV-Tests im Vergleich zum zytologischen Pap-Test alleine bewertet. Von 1. September 2006 bis 31. Mai 2007 wurde eine Mail-Umfrage bei einer repräsentativen Stichprobe von 1212 Hausärzten durchgeführt, von denen 950 Pap-Tests durchführten und den HPV-Test für das Screening oder das weitere Vorgehen empfahlen. Der Hautpzielparameter umfasste Eigenberichte über die zeitliche Planung der Screeningintervalle bei Frauen mit unauffälligem Ergebnis anhand von klinischen Fallbeschreibungen. 

 

Ergebnisse:

31,8% der Ärzte, die den Pap-Test durchführen und den HPV-Test empfehlen, berichteten,  daß sie bei einer 35-jährigen Frau mit drei unauffälligen Pap-Testergebnissen den nächsten Pap-Test nach drei Jahren durchführen würden. Nur 19% würden bei einer 35jährigen Frau mit unauffälligem Pap-Test plus negativem HPV-Test den nächsten Pap-Test erst nach drei Jahren durchführen. Die meisten der verbleibenden Ärzte würden den Pap-Test häufiger durchführen. Die meisten Hausärzte empfahlen keinen zweiten HPV-Test oder empfahlen den nächsten HPV-Test mit der gleichen Häufigkeit wie den Pap-Test. Ob die Ärzte den Richtlinien gemäße Empfehlungen für den nächsten Pap-Test oder HPV-Test gaben, war stark mit dem Fachgebiet assoziiert.

 

Fazit:

Beim kombinierten Screening mit zusätzlichem HPV-Test empfahl ein niedrigerer Anteil an Hausärzten ein auf drei Jahre verlängertes Screeningintervall als bei Anwendung des Pap-Tests alleine. Wichtig für die Effizienz der Screeningverfahren wird daher die Anwendung von effektiven Interventionen und Strategien sein, die die Adhärenz der Ärzte an die Empfehlungen verbessern könnten.        

  1. Saraiya M et al. Cervical cancer screening with both human papillomavirus and Papanicolaou testing vs Papanicolaou testing alone: What screening intervals are physicians recommending? Arch Intern Med 2010 Jun 14; 170:977.
Schlüsselwörter: Zervixkarzinomfrüherkennung, Screeningintervalle, Ärzte, Gebärmutterhalskrebs, Zervixkarzinom, Frauen, Human Papillomavirus Infektion, HPV, Zytologie, Papanicolaou-Abstrich, Früherkennung, Screening-intervall, umsetzung, gynäkologie, frauenheilkunde, Zytodiagnostik und Zervixabstrich nach Papanicolaou, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

Patienten

Übersicht
Krankheiten
Fachkliniken
Medikamente-Preisvergleich

Home Kontakt Impressum  Newsletter Nutzungshinweise

Copyright © 2000 [Medknowledge.de]. Alle Rechte vorbehalten.

Stand: 25. Mai 2013