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Ultraschallgesteuerte Kortison-Injektion in das Kniegelenk bei Patienten mit entzündlicher Arthritis, 2010

Ultraschallgesteuerte Kortison-Injektion in das Kniegelenk verbessert die Genauigkeit bei der Platzierung, jedoch nicht die klinischen Ergebnisse (Outcome).
Man könnte daraus folgern, dass Ultraschallgesteuerte Kortison-Injektion Patienten mit schwierigen anatomischen Verhältnissen (Adipositas, Gelenk-Deformität, Gelenk-Schwellung etc.) vorbehalten sein sollte.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Ultraschallgesteuerte Kortison-Injektion in das Kniegelenk bei Patienten mit entzündlicher Arthritis

Die meisten intraartikulären (in das Gelenk) Kortikoid-Injektionen erfolgen per klinischer Untersuchung (KU), aber dabei werden bis zu 70% der Injektionen fehlplatziert, wodurch es zu einer inadequaten Reaktion kommen kann. Das Ziel dieser randomisierten, doppelblinden Kontrollstudie war es, zu untersuchen, ob eine Steuerung durch Ultraschall (US) die Genauigkeit und das klinische Ergebnis von intraartikulären Injektionen im Vergleich mit der klinischen Untersuchung bei Patienten mit entzündlicher Arthritis verbessert.

Insgesamt wurden 184 Patienten mit entzündlicher Arthritis und einem entzündlich veränderten Gelenk (Schulter, Ellenbogen, Handgelenk, Knie oder Fußgelenk) wurden zufällig Gruppen zugeteilt, die entweder US- oder KU-gesteuerte Injektionen erhielten. Eine visuelle Analogskala (VAS) wurde zur Einschätzung von Funktionalität, Schmerz und Gelenksteife des betroffenen Gelenks verwendet. Eine modifizierte Health Assessment Questionnaire Fragebatterie und der EuroQol 5 Fragebogen wurden bei Studienbeginn und nach 2 und 6 Wochen nach der Injektion erhoben. Ebenso wurde eingangs und nach 6 Wochen die Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit und das C-reaktive Protein bestimmt. Um die Genauigkeit der Applikation des Steroids zu bestimmen, wurde ein Kontrastmittel benutzt.

Ergebnisse: Ein Drittes der KU gesteuerten Injektionen waren inakkurat. US-gesteuerte Injektionen durchgeführt durch einen rheumatologischen Assistenzarzt waren genauer als KU-gesteuerte Injektionen durch einen Facharzt. (83% gegenüber 66%; P = 0.010). Es gab keinen signifikanten Unterschied im klinischen Ergebnis zwischen den beiden Gruppen. Korrekte Injektionen führten im Vergleich mit falsch platzierten Injektionen zu verbesserter Funktion des Gelenks; ersichtlich durch die VAS Scores nach 6 Wochen (30.6 mm gegenüber 21.2 mm; P = 0.030).  Ärzte, welche den Ultraschall benutzten, waren in der Lage, die korrekte Platzierung einzuschätzen (P < 0.001), diejenigen, welche nur die KU zur Hilfe nahmen, konnten dies nicht sicher (P = 0.29).

Fazit. Ultraschallsteuerung verbessert signifikant die korrekte Platzierung einer Injektion in das Gelenk und ermöglicht dem auszubildenden Arzt so früh eine höhere Genauigkeit als erfahrenere Rheumatologen unter normalen Umständen. Ultraschallsteuerung verbesserte nicht das kurzfristige Ergebnis der intraartikulären Injektion.

  1. Cunnington J et al. A randomized, double-blind, controlled study of ultrasound-guided corticosteroid injection into the joint of patients with inflammatory arthritis. Arthritis Rheum 2010 Jul; 62:1862
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Stand: 25. Mai 2013