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Fettwerte bei Jugendlichen und Kalzium in den Koronararterien im späteren Leben, 2010

Die negativen Wirkungen einer Fettstoffwechselstörung (Cholesterin betreffend) beginnt früh im Leben.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Nicht-optimale Fettwerte bei jungen Erwachsenen und Kalzium in den Koronararterien im späteren Leben: Die CARDIA-Studie zur Entwicklung koronararterieller Risiken bei jungen Erwachsenen. 

HINTERGRUND: Dyslipidämie verursacht bei Erwachsenen mittleren Alters und bei älteren Erwachsenen koronare Herzkrankheiten. Allerdings sind die Folgen einer Lipid-Exposition im jungen Erwachsenenalter in Bezug auf die Entwicklung koronarer Herzkrankheiten ungeklärt.

ZIEL: Es sollte untersucht werden, ob nicht-optimale Lipid-Spiegel im jungen Erwachsenenalter zu arteriosklerotischen Veränderungen führen, die bis ins mittlere Erwachsenenalter fortbestehen.

GESTALTUNG: Prospektive Kohorten-Studie.

UMFELD: Vier Städte in den Vereinigten Staaten.

TEILNEHMER: 3.258 Teilnehmer aus der CARDIA (Coronary Artery Risk Development in Young Adults)-Studie, welche 5.115 schwarze und weiße Männer und Frauen enthält, die in den Jahren 1985 und 1986 im Alter zwischen 18 und 30 Jahren in die Studie aufgenommen wurden.

MESSUNGEN: Low-Density-Lipoprotein (LDL)-Cholesterin und High-Density-Lipoprotein (HDL)-Cholesterin, Triglyceride und koronares Kalzium. Die kumulative Exposition gegenüber Lipiden im Alter zwischen 20 bis 35 Jahren wurde durch wiederholte Lipid-Messungen im Serum und Mittelung der gemessenen Werte über 20 Jahre hinweg im Rahmen der CARDIA-Studie eingeschätzt. Anschließend erfolgte eine Korrelation dieser Daten zur jeweiligen Präsenz von Kalzium in den Koronararterien später im Leben (in einem Lebensalter von durchschnittlich 45 Jahre; Standardabweichung 4 Jahre).

ERGEBNISSE: 2.284 Teilnehmer (87%) wiesen nicht-optimale Spiegel von LDL-Cholesterin (mindestens 2,59 mmol/L [100 mg/dL]), HDL-Cholesterin (weniger als 1,55 mmol/L [60 mg/dL]) oder Triglyceriden (mindestens 1,70 mmol/L [mindestens 150 mg/dL]) im jungen Erwachsenenalter auf. Die Prävalenz von koronarem Kalzium zwei Dekaden später betrug 8% bei Teilnehmer mit optimalen LDL-Cholesterin-Spiegeln (weniger als 1,81 mmol/L [70 mg/dL]) und 44% bei Teilnehmern mit LDL-Cholesterin-Spiegeln von 4,14 mmol/L (160 mg/dL) oder mehr (P<0,001). Die Assoziation bestand, in ähnlicher Ausprägung, ungeachtet von Rassen- und Geschlechtsunterschieden. Es bestand eine deutliche, abgestufte Assoziation zur Präsenz von koronarem Kalzium. Das relative Risiko für das Vorhandensein koronaren Kalziums betrug 1,5 (95% Konfidenz-Intervall [KI]: 0,7-3,3) für LDL-Cholesterin-Spiegel zwischen 1,81 und 2,56 mmol /L (70-99 mg/dL), 2,4 (95% KI: 1,1-5,3) für Spiegel zwischen 2,59 und 3,34 mmol/L (100-129 mg/dL), 3,3 (95% KI: 1,3-7,8) für Spiegel zwischen 3,37 und 4,12 mmol/L (130-159 mg/dL), bzw. 5,6 (95% KI: 2,0-16) für Spiegel über 4,14 mmol/L (160 mg/dL), jeweils im Vergleich zu Teilnehmern mit Spiegeln unter 1,81 mmol/L (<70 mg/dL) und nach Adjustierung für Lipid-Exposition im Alter von mehr als 35 Jahren und für andere koronare Risikofaktoren. Sowohl für LDL- als auch für HDL-Cholesterin bestand, nachdem Teilnehmer mit bestehender lipidsenkender Medikation oder mit klinisch ungewöhnlichen LDL-Cholesterin-Spiegeln aus der Analyse ausgeschlossen worden waren, eine unabhängige Assoziation zur koronaren Kalzium-Präsenz.

EINSCHRÄNKUNG: Koronares Kalzium ist zwar ein starker Vorhersagewert für die Entwicklung einer koronaren Herzkrankheit in der Zukunft, stellt aber für sich keinen klinischen Endpunkt dar.

SCHLUSSFOLGERUNG: Es besteht eine unabhängige Assoziation zwischen nicht-optimalen Spiegeln von Low-Density-Lipoprotein (LDL)-Cholesterin und High-Density-Lipoprotein (HDL)-Cholesterin im jungen Erwachsenenalter und der Entwicklung einer Arteriosklerose der Koronararterien zwei Dekaden später.

  1. Pletcher MJ et al. Nonoptimal lipids commonly present in young adults and coronary calcium later in life: The CARDIA (Coronary Artery Risk Development in Young Adults) study. Ann Intern Med 2010 Aug 3; 153:137.
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Stand: 25. Mai 2013