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Strahlenbelastung durch bildgebende Verfahren in der Kardiologie, 2010

Studie (1): Radioaktive bildgebende Verfahren in der Kardiologie führen zu einer substantiellen Aussetzung gegenüber Strahlung und effektiven Dosen bei Patienten in den USA. Die meiste effektive Dosis (74%) von den Myokard-Perfusion-Szintigraphie (MPI: myocardial perfusion imaging) verursacht, gefolgt von CT-Koronarangiografie.
Es ist notwendig alternative diagnostische und therapeutische Verfahren, die keine ionisierende Strahlen freisetzen, zunehmend zu entwickeln und einzusetzen.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Gesamtexposition gegenüber ionisierenden Strahlen bei diagnostischen und therapeutischen Verfahren der kardiologischen Bildgebung

Das Ziel dieser Studie war es, die radioaktive Exposition zu beschreiben, die im Laufe der Zeit durch Bildgebende Verfahren in der Kardiologie in der Allgemeinbevölkerung entsteht. Kardiologische Bildgebung setzt Patienten häufig ionisierenden Strahlen aus, aber der Beitrag zu effektiven, d.h. potentiell schädlichen, radioaktiven Dosen in der Allgemeinbevölkerung ist unbekannt. Es wurden 952,420 Erwachsene aus 5 US-amerikanischen Krankenkassen zwischen 2005 und 2007 ausgewählt und aus diesen Verfahren eine 3-Jahres-Dosis in Millisievert abgeschätzt, welche eine effektive Dosis darstellt. Es wurden bevölkerungsbasierte Häufigkeiten an Exposition gegenüber effektiver Dosen innerhalb eines Jahres errechnet: weniger oder gleich 3mSv/Jahr (normale Hintergrundstrahlung); >3 bis 20 mSv/Jahr, oder >20 mSv/Jahr (oberes durchschnittliches Jahreslimit für berufliche Exposition über 5 Jahre).

Ergebnisse: Insgesamt 90,121 (9,5%) der Untersuchten waren mindestens einem kardiologischen Bildgebungsverfahren ausgesetzt, welches mit ionisierenden Strahlen arbeitet. Diejenigen Patienten, welche > oder =1 Verfahren untergingen, erhielten über 3 Jahre eine mittlere Gesamtdosis von 23.1 mSv (Spannweite von 1.5 bis 543.7 mSv). Bestimmungen der Herzdurchblutung trugen zu 74% der gesamten effektiven Dosis. Insgesamt wurden 47.8% der Verfahren in ärztlichen Praxen durchgeführt, proportional war diese Rate höher für die Bestimmung der kardialen Perfusion (74.8%) und Computertomographien vom Herzen (76.5%). Die jährliche bevölkerungsbasierte Rate für das Erhalten einer effektiven Dosis von über 3 bis 20 mSv/Jahr war 89.0 pro 1,000 und 3.3 pro 1,000 für kumulative Dosen über 20 mSv/Jahr. Die jährliche effektive Dosis stieg mit dem Alter und war insgesamt höher bei Männern.

Fazit: radioaktive bildgebende Verfahren in der Kardiologie führen zu einer substantiellen Aussetzung gegenüber Strahlung und effektiven Dosen bei Patienten in den USA.

  1. Chen J et al. Cumulative exposure to ionizing radiation from diagnostic and therapeutic cardiac imaging procedures: A population-based analysis. J Am Coll Cardiol 2010 Jul 7
  2. Krebs-Risiko durch Screening-CT-Untersuchung auf Verkalkung der Koronararterien, 2009
  3. KHK: Hohes Strahlenrisiko der CT-Koronarangiografie, 4. Februar 2009
Schlüsselwörter: Strahlenbelastung, Herzinfarkt, Myokard-Perfusion-Szintigraphie, röntgen, herzkatheteruntersuchung, computer-tomographie, katheteruntersuchung, CT-Koronarangiografie, KHK, bestrahlung, : Hohes Strahlen-Belastung, myokardperfusionsszintigraphie, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, katheter-untersuchung, stent, dilatation, pci, ptca, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013