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Bringt die Kapselendoskopie eine Verbesserung der Ergebnisse für Patienten mit unklarer gastrointestinaler Blutung? 2010

Kapselendoskopie bei Patienten mit gastointestinale Blutung unklarer Lokalisation: Eine aktuelle Studie (1) zeigte, dass Kapselendoskopie zwar die diagnostische Ausbeute verbesserte, jedoch nicht die Prognose (Outcome).
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Vorgehen bei Patienten mit obskurer GI-Blutung je nach Schwere der Blutung, Patienten-Komorbiditäten und lokales Vorhandensein von alternativen diagnostischen Methoden individualisiert werden sollten.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Bringt die Kapselendoskopie eine Verbesserung der Ergebnisse für Patienten mit obskurer gastrointestinaler Blutung?

Die Kapselendoskopie verbessert die diagnostische Ausbeute bei obskurer gastrointestinaler Blutung, ob sie jedoch die Ergebnisse für die Patienten selbst verbessert ist noch ungeklärt. In einer amerikanischen Studie, die in „Gastroenterology“ erschien, wurden Patienten mit obskurer gastrointestinaler Blutung und negativem Befund sowohl bei der oberen Endoskopie, Koloskopie als auch der Push-Enteroskopie entweder zu einer Kapselendoskopie oder zu einer Röntgenographie des Dünndarms randomisiert. Die Patienten erschienen nach 1, 2, 3, 6, 9 und 12 Monaten zu Nachbeobachtungsterminen, wobei auch die Hämoglobinwerte kontrolliert wurden. Der primäre Endpunkt war eine weitere Blutung.

Ergebnisse:

Die vordefinierte Stichprobengröße von 136 Patienten (54 offene Blutungen, 82 obskure Blutungen) wurde in die Studie eingeschrieben. Die diagnostische Ausbeute lag bei 20 (30%) mit der Kapselendoskopie versus 5 (7%) mit der Röntgenographie (Differenz = 23%). Eine weitere Blutung trat bei der Kapselendoskopie versus Röntgenographie bei 20 (30%) versus 17 (24%) Fällen auf (Differenz 6%), anschließende diagnostische oder therapeutische Interventionen wegen einer Blutung wurden bei 17 (26%) versus 15 (21%) Fällen durchgeführt (Differenz 4%), anschließende Klinikeinweisungen wegen einer Blutung wurden bei 8 (12%) vs. 4 (6%) Fällen notwendig. Weitere Blutungen trat häufiger auf bei Patienten mit offener Blutung als bei denjenigen mit obskurer Blutung (21/54 [39%]) vs. 16/82 [20%], Differenz 19%).

Fazit:

In einer Population mit obskurer gastroinestinaler Blutung lässt sich die signifikante Verbesserung der diagnostischen Ausbeute mit der Kapselendoskopie möglicherweise nicht in verbesserte Patientenergebnisse überführen. Den meisten Patienten geht es ordentlich, ob pathologische Befunde erhoben werden oder nicht, ferner können zusätzliche diagnostische und therapeutische Interventionen notwendig werden, ganz gleich ob die Kapselendoskopie eine Blutungsquelle identifiziert oder nicht.  

  1. Laine L et al. Does capsule endoscopy improve outcomes in obscure gastrointestinal bleeding? Randomized trial versus dedicated small bowel radiography. Gastroenterology 2010 May; 138:1673.
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Stand: 25. Mai 2013