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Prognose der Patienten im Wachkoma, 2010

Beobachtung über ein Jahr: Manche Patienten "verbessern" sich, haben jedoch weiterhin schwere funktionelle Störungen.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Späterholung nach traumatischem, anoxischem oder hämorrhagischem Langzeit-Wachkoma.

ZIELE: Eine späte Bewusstseinserholung aus dem Wachkoma gilt als außergewöhnlicher Outcome und wird hauptsächlich nach traumatischer Hirnschädigung beschrieben. In der vorliegenden prospektiven Studie sollte die Späterholung von Ansprechbarkeit und Bewusstsein bei Patienten mit traumatischem und nicht-traumatischem Langzeit-Wachkoma (> 6 Monate) analysiert werden. Dabei wurde die Späterholung nach über 1 Jahr bei Patienten mit traumatischer Hirnschädigung und nach 3 Monaten bei Patienten ohne traumatischer Hirnschädigung betrachtet.

METHODEN: 50 stationäre Patienten mit Langzeit-Wachkoma (36 % traumatische Hirnschädigung, 36 % hämorrhagische, und 28 % anoxische) wurden in die Studie eingeschlossen und von Beginn an für durchschnittlich 25,7 Monate betrachtet (5 Patienten > 4 Jahre). Der Level von Ansprechbarkeit und Fähigkeitsstörung wurde mittels anerkannter Skalen bewertet (Coma Recovery Scale-Revised und Disability Rating Scale).

ERGEBNISSE: Am Ende der Studie waren 21 Patienten (42 %) verstorben, 17 Patienten    (34 %) lagen im Wachkoma und 2 Patienten mit traumatischer Hirnschädigung (4 %) hatten ihre Ansprechbarkeit innerhalb von 12 Monaten wiedererlangt. Die übrigen 10 Patienten (20 %) mit traumatischer Hirnschädigung und Patienten ohne zeigten eine Späterholung der Ansprechbarkeit; 6 davon (12 %) machten Fortschritte in der Bewusstseinserlangung. Die Späterholung war signifikant mit einem jüngeren Alter assoziiert und trat relativ gesehen häufiger bei traumatischer Hirnschädigung auf. Alle Patienten zeigten deutliche Fähigkeitsstörungen. 

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die klinische Studie zeigt, dass eine Späterholung von Ansprechbarkeit und Bewusstsein bei Patienten mit traumatischem und nicht-traumatischem Wachkoma nicht außergewöhnlich ist, obwohl schwere Fähigkeitsstörungen der Patienten zurückbleiben. 

  1. Estraneo A et al. Late recovery after traumatic, anoxic, or hemorrhagic long-lasting vegetative state. Neurology 2010 Jul 20; 75:239.
Schlüsselwörter: Nerven, Erwachen, Koma-Patienten, Glasgow-Coma-Scale, wach werden, erholung, ansprechbar, Regeneration, neues Nervenwachstum, Wachkoma, trauma, koma, nicht-ansprechbar, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013