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Langzeitprognose der funktionellen Obstipation bei Kindern, 2010

Bei 25% aller Kinder mit funktioneller Obstipation bleiben Symptome bis ins Erwachsenenalter bestehen. Risikofaktoren dafür waren: höheres Alter bei Krankheitsbeginn, längeres Intervall zwischen Krankheitsbeginn und erstem Besuch in der Ambulanz und niedrigere Stuhlhäufigkeit zu Beginn.
Womöglich verbessert frühe offensive Therapie (Ernährungsumstellung, Bewegung, viel Flüssigkeit, ggf. Laxativa) das Outcome.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Langzeitprognose der kindlichen Obstipation: Wie sind die klinischen Ergebnisse im Erwachsenenalter?

Eine niederländische Studie, die in „Pediatrics“ erschien untersuchte die Langzeitprognose für Kinder mit Obstipation bis ins Erwachsenenalter und identifizierte prognostische Faktoren, die mit den klinischen Ergebnissen assoziiert sind. In einem schottischen Krankenhaus wurden Kinder im Alter von 5-8 Jahren mit der Diagnose funktionelle Obstipation für die Studie ausgewählt. Nach einer 6-wöchigen Behandlungsphase wurden prospektive Nachbeobachtungsuntersuchungen nach 6 und nach 12 Monaten und danach jährlich durchgeführt. Gute klinische Ergebnisse waren definiert als > oder = 3 Stuhlentleerungen pro Woche in > oder = vier Wochen mit < oder = 2 Stuhlinkontinenzphasen pro Monat unabhängig von einer Laxantienanwendung.

Ergebnisse:

Insgesamt 401 Kinder (206 Jungen, mittleres Alter 8 Jahre) mit einer mittleren Nachbeobachtungszeit von 11 Jahren wurden in die Studie eingeschlossen. Die Abbruchrate während der Nachbeobachtungszeit lag bei 15%. Bis zum 16. Lebensjahr konnten bei 80% der Patienten gute klinische Ergebnisse erreicht werden. Danach blieb dieser Anteil konstant bei 75%. Schlechte klinische Ergebnisse im Erwachsenenalter waren assoziiert mit höherem Alter bei Krankheitsbeginn, längeres Intervall zwischen Krankheitsbeginn und erstem Besuch in der Ambulanz und niedrigere Stuhlhäufigkeit bei Studienbeginn.

Fazit:

Bei einem Viertel aller Kinder mit funktioneller Obstipation bleiben Symptome bis ins Erwachsenenalter bestehen. Es wurden bestimmte Risikofaktoren für schlechte klinische Ergebnisse im Erwachsenenalter identifiziert. Bei Kindern, die auf die Erstbehandlung nicht ansprechen, sollte die Überweisung in eine Spezialklinik frühzeitig in Erwägung gezogen werden.      

  1. Bongers MEJ et al. Long-term prognosis for childhood constipation: Clinical outcomes in adulthood. Pediatrics 2010 Jul; 126:e156
Schlüsselwörter: kindliche Verstopfung, erwachsene, Langzeitprognose, toilette, hämorrhoid, prognose, ileus, subileus, Obstipation, toilettenhygiene, stuhlgang, hämorrhoiden, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013