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Degenerative Mitralklappeninsuffienz: Belastungs-Echo zur Schweregrad-Beurteilung, 2010

Der Ausmaß der Mitralklappeninsuffizienz hatte sich bei 32% der Patienten während der Belastung verschlechtert.
Anscheinend kann die Mitralklappeninsuffizienz in Ruhe nicht ausreichend beurteilt werden, Belastungs-Tests sollten nach den Ergebnissen dieser Studie bei der Evaluierung eine größere Rolle spielen. Des Weiteren sollten neue Studien überprüfen, wie weit Früh-Interventionen bei Patienten mit Verschlechterung der Mitralklappeninsuffienz unter Belastung die Prognose verbessern. 

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Veränderungen degenerativer Mitralklappeninsuffizienz durch körperliche Anstrengung

Diese Studie versucht einzuschätzen, in welchem Ausmaß körperlicher Anstrengung Einfluss auf eine Insuffizienz der linken Herzklappe (Mitralinsuffizienz, MI). Ebenfalls untersucht wurden der Zusammenhang zwischen diesen Veränderungen und Veränderung des systolischen Drucks der Lungenschlagader (Pulmonalarteriendruck, PAD), sowie deren mögliche Auswirkungen auf ein symptomfreies Überleben.

Der Schweregrad einer MI kann sich durch Training bei Patienten mit einer funktionalen MI verändern, doch es ist unbekannt, in wie weit sich der Schweregrad bei Patienten mit degenerativer MI ändert.

Es wurden bei 61 asymptomatischen Patienten (Alter 62 +/-14 Jahre) mit mittlerer bis schwerer MI (Mitralklappenprolaps oder –flattern) Doppler-Ultraschalluntersuchungen vom Herzen in Ruhe und unter Belastung durchgeführt. MI wurde jeweils durch die Effektive Rückstromöffnung (ERO) und das Rückstromvolumen quantifiziert, welches sich aus der Proximal Isovelocity Surface Area (EROP) und quantitativen Doppermethoden (EROD) errechnet.

Ergebnisse: In Ruhe korrelierten EROP und EROD gut (r=0.87, p<0.0001), aber EROD war größer als EROP (54+/-21 mm2 vs. 42+/-24 mm2, p<0.0001). Während der Belastungsphase stieg der mittlere ERO und das rückströmende Volumen erheblich bei 32% der Patienten über oder bis auf 10mm2 und über oder bis auf 15 ml an. EROP und EROD korrelierten ebenfalls während Belastung (r=0.84, p<0.0001). Veränderungen des PAD korrelierten mit Veränderungen von ERO und Rückflussvolumen volume (r=0.59, p=0.02 and r=0.60, p=0.02). Patienten mit erheblichem Anstieg des Rückflussvolumens während der Anstrengungsphase hatten ein geringeres symptomfreies Überleben als jene mit bei Belastung verminderter oder unveränderter MI (p=0.0015).

Fazit: Degenerative Mitralklappeninsuffizienz könnte sich dynamisch verhalten und steigt unter Belastung bei einem Drittel der Patienten an. Bedeutende Veränderungen in der Ausprägung der Mitralklappeninsuffizienz sind mit Veränderungen des systolischen Pulmonalarteriendrucks unter Belastung und einer geringeren symptomfreien Überlebensspanne assoziiert.

  1. Magne J et al. Exercise-induced changes in degenerative mitral regurgitation. J Am Coll Cardiol 2010 Jul 20; 56:300
Schlüsselwörter: stadieneinteilung, Doppler, Echokardiographie, degenerative, MI, herzklappe, Mitralklappeninsuffizienz, echo, stadien, Mitralklappe, Insuffienz, Operation, Indikation, Dopplerechokardiographie, belastung, belastungs-ekg, doppler-sonographie, herzklappen, verengung, stenose, insuffienz, sprengung, op-indikation, zeitpunkt, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013