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Rechts-Links-Shunts in der Kontrastechokardiographie und Migräne, 2010

Die Mehrzahl gesunder Probanden zeigten mehr oder weniger ausgeprägte Rechts-Links-Shunts, die keine signifikante Assoziation mit Migränekopfschmerzen hatten.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Kleine bis mittelgroße Rechts-Links-Rechts-Shunts in der Kontrastechokardiographie sind ohne Beziehung zu Migränekopfschmerzen

Es wird, basierend auf klinischer Erfahrung vermutet, dass die Häufigkeit des Auftretens von Malformationen innerhalb des Herzens oder arteriovenöse Kurzschlüsse des Lungenkreislaufs (PAVM) höher ist, als bisher vermutet. In dieser Studie wurde in einer gesunden Population mit moderner Ultraschalltechnik und einem exakten Kontrast-Echokardiogramm (KEKG) versucht nachzuweisen, dass die Prävalenz von Rechts-Links-Shunts (RLS) bei dieser sensitiven Nachweistechnik hoch genug ist, um eine signifikante Assoziation von Migränekopfschmerzen mit RLS auszuschließen.

Es wurden 104 gesunde Freiwillige einem KEKG unterzogen, nachdem sie einen Migräne-Fragebogen ausgefüllt hatten. Die KEKG wurden sorgfältig nach Shuntgröße und Position eingeteilt. Diese Auswertung erfolgte anhand der Menge des Kontrastmittels im linken Herzen zu verschiedenen Zeitpunkten. Die Migräne-Fragebögen wurden nach Verblindung von einem Neurologen bewertet.

Ergebnisse: Von 104 Probanden konnte bei 71% ein RLS nachgewiesen werden. Ein offenes Foramen Ovale (PFO) wurde bei 40 Probanden  (38%) festgestellt, PAVM bei 29 (28%) und bei 5 Probanden (5%) beides. Nach dem Fragebogen hatten 42 (40%) der Probanden Migräne, 29% davon mit Aura. Es gab keinen signifikanten Zusammenhang von Migränekopfschmerzen mit PFO (OR, 0.59; 95% CI, 0.16-2.12; P = .54) oder PAVM (OR, 0.8; 95% CI, 0.34-1.9; P = .67), obwohl bei nur 13 (13%) der Probanden ein großer RLS nachgewiesen werden konnte.

Fazit: Bei Gebrauch moderner Ultraschalltechnologie in Kombination mit einer exakten Kontrastmittel-EKG-Technik zeigt die Mehrzahl gesunder Probanden mehr oder weniger ausgeprägte Rechts-Links-Shunts. Das Auftreten von pulmonalen arteriovenösen Malformationen bei ansonsten gesunden Subjekten ist häufig. Kleine und mittelgroße Rechts-Links-Shunts scheinen nicht signifikant mit Migränekopfschmerzen vergesellschaftet zu sein.

  1. Woods TD et al. Small- and moderate-size right-to-left shunts identified by saline contrast echocardiography are normal and unrelated to migraine headache. Chest 2010 Aug; 138:264.
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Stand: 25. Mai 2013