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Aortenwurzeldilatation bei Sportler - Was tun? 2010

Das Herzen der Leistungssportler kann sich remodeln, sodass es nicht immer möglich ist pathologische Veränderungen von Anpassungs-Veränderungen durch Leistungssport zu unterscheiden. Ähnliche Schwierigkeiten gibt es beim Aortenwurzeldilatation, die den Linksventrikulären Auswurf beeinflussen kann.

In einer aktuellen Studie (1) wurde der Querdurchmesser der Aorta (Hauptschlagader) bei 2317 Hochleistungssportlern mit Hilfe von Echokardiographie gemessen. Aortenwurzeldilatation schreitete nur in einem kleinen Prozentsatz der Sportler fort, die Gründe dafür sind noch unklar.
Laut Expertenkonsensus bilden ein Aortenwurzel-Durchmesser von 40mm bei Männern und 34mm bei Frauen die oberen Normwerte für Sportler. Aortenwurzel-Durchmesser über diese Werte sollte, vor allem wenn sie weiter fortschreitet, als nicht-normal betrachtet werden.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Prävalenz und klinische Signifikanz der Aortenwurzeldilatation bei Hochleistungssportlern

Es sind nur wenig Daten darüber vorhanden, ob ausdauerndes körperliches Training Auswirkungen auf die Größe des Abgangs der Aorta aus dem Herzen hat. Es wurden in dieser Studie die Verteilung, die bestimmenden Faktoren und der klinische Stellenwert der Aortenwurzeldilatation in einer großen Population von Hochleistungssportlern untersucht. Bei 2317 Athleten (56% Frauen) ohne Herzerkrankung zwischen 24.8+/-6.1 9 - 59) Jahren, welche insgesamt 28 verschiedene Sportdisziplinen verfolgten, wurde der Querdurchmesser der Hauptschlagader gemessen.

Ergebnisse: Bei Männern war der Durchmesser 32.2 +/-2.7 mm (23 - 44; 99. Perzentile = 40 mm); bei Frauen 27.5 +/-2.6 mm (20 - 36; 99. Perzentile = 34 mm). Die Aortenwurzel war verbreitert auf oder über 40mm bei 17 (1.3%) der Männer und auf oder über 23mm bei 10 (0.9%) der Frauen. Innerhalb einer 8jährigen Follow-up Periode vergrößerte sich dieser Durchmesser bei den männlichen Athleten (40.9+/-1.3 bis 42.9+/-3.6 mm; P<0.01) und nahm nach 15 bis 17 Jahren beträchtlich zu (auf 50, 50 und 48 mm) bei 3 Probanden, ohne das Vorhandensein einer systemischen Erkrankung. Der Aortendurchmesser stieg nicht signifikant bei den weiblichen Teilnehmern (34.9+/-0.9 bis 35.4+/-2.1 mm; P=0.11). Multiple Regression und Kovariantenanalyse konnte zeigen, dass der Durchmesser der Aorta hauptsächlich von Gewicht, Größe, Masse des linken Herzvorhofes und dem Alter abhing (R(2)=0.63; P<0.001), und weniger von der Sportart, welche immer noch eine signifikante aber geringere Auswirkung hat (P<0.003).

Fazit: Ein Aortenwurzeldurchmesser von über 40mm bei einem Hochleistungssportler (und über 34mm bei weiblichen Hochleistungssportlern) ist ungewöhnlich und repräsentiert wahrscheinlich nicht die physiologische Konsequenz aus dem Training, sondern ist höchstwahrscheinlich ein Ausdruck eines Pathologischen Zustands, welcher genaue klinische Beobachtung erfordert.

  1. Pelliccia A et al. Prevalence and clinical significance of aortic root dilation in highly trained competitive athletes. Circulation 2010 Aug 17; 122:698.
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Stand: 25. Mai 2013