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Sport und Gehirnerschütterung (Commotio cerebri) bei Kindern und jungen Sportlern, 2010

Empfehlungen von "American Academy of Pediatrics" zur Diagnose und Therapie von Gehirnerschütterung bei Kindern und jungen Sportlern

Sport-bezogene Gehirnerschütterung ist ein "hot topic" in der Media und Medizin. Dabei ist Fußball (im Abstract vermutlich American Football gemeint) weist die höchste Gehirnerschütterungs-Raten auf. Weiterhin haben Mädchen insgesamt höhere Gehirnerschütterungs-Inzidenz als Jungs, die gleiche Sportarten betreiben.

Gehirnerschütterung kann anhaltende Symptome verursachen, sowie mit den Leistungen in der Schule und Beziehungen in der Familie interferieren. Aufklärung ist enorm wichtig, da Gehirnerschütterungen trotz adäquater Ausrüstung, Sport-Technik und Einhalten der Sportregeln immer wieder passieren kann. American Academy of Pediatrics gibt den Ärzten Basis-Empfehlungen an die Hand, um Diagnose und Therapie von Gehirnerschütterung bei Kindern und jungen Sportlern richtig zu managen.

Wichtigsten Punkte dabei:

  • Die wichtigsten fünf Merkmale der Gehirnerschütterung: direkte Gewalteinwirkung auf den Kopf oder das Gesicht; kurzzeitige Verschlechterung; eher funktionelle (kognitive) Veränderungen als strukturelle Verletzungen; keine pathologische Befunde bei der Neurobildgebung (CCT, MRT); anhaltende Bewusstlosigkeit eher die Ausnahme (<10%)

  • Häufige Symptome der Gehirnerschütterung: körperliche und kognitive Veränderungen sowie Schlafstörungen

  • Schwere der Gehirnerschütterung: Bewusstlosigkeit und Amnesie (Gedächtnisstörungen) könnten Zeichen einer schweren Verletzung sein

  • Neuro-Bildgebung: Falls es Verdacht auf intrakranielle Blutungen besteht, wäre CCT die Untersuchung der Wahl.

  • Die Notfall-Versorgung: Überprüfung der respiratorischen und kardiovaskulären Funktionen; Stabilisierung der Halswirbelsäule falls notwendig; neurologische Untersuchung; Überprüfung der Orientierung (zur Person, Situation und Ort).

  • Erholung: zumindest in den ersten Tagen nach Gehirnerschütterung körperliche wie geistige Ruhe empfehlenswert.
    Rehabilitation nach Gehirnerschütterung: leichte aerobe sportliche Aktivitäten (z.B.leichtes Laufen, Rad fahren), keine Kontakt-Sportarten (wie Fußball).

  • Belastungserhöhung - Zurück zum Sport: Langsames Steigern der körperlichen Belastung bei Kindern, die Sport betreiben. Dabei sollten die Ärzte sich nach Symptomen orientieren (In den Empfehlungen sind entsprechende Symptom-Checklisten vorhanden). Der richtige Zeitpunkt zur Wiederaufnahme der sportlichen Aktivitäten sollte individualisiert entschieden werden. Die jungen Sportler sollten unter keinen Umständen am Tag der Gehirnerschütterung wieder Sport treiben.

  • Wiederherstellung: Körperliche Erholung bei Kindern und jungen Sportlern dauert normalerweise 7 bis 10 Tage, und ist in der Regel länger als bei professionellen Sportlern.

Richtiges Vorgehen bei Gehirnerschütterungen ist sehr wichtig, um die Langzeit-Symptome und Komplikationen zu minimieren.

  1. Halstead ME and Walter KD. Clinical report — Sport-related concussion in children and adolescents. Pediatrics 2010 Sep; 126:597
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Stand: 25. Mai 2013